Tripsdrill- schöner Familienfreizeitpark mit...

Für abwechslungsreichen Fahrspaß bei Groß und Klein ist gesorgt. Lohnt sich der Besuch? Was hat unseren Testfamilien besonders gut gefallen?
treueshexchen
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Tripsdrill- schöner Familienfreizeitpark mit...

Beitrag von treueshexchen » 27.04.2014, 17:53

Erlebnispark Tripsdrill- schöner Familienfreizeitpark mit kleinen Hindernissen

Ich war mit meiner Familie im Erlebnispark Tripsdrill.
Zu meiner Familie gehören mein Mann Karl (49), unsere Söhne Rene und Robin (9 Jahre und 17 Monate sowie unsere kleine Tochter Anna (2 Monate) und meiner einer Nicole (38). Bereits am Eingang ist uns ein Schild aufgefallen, das nicht alle Attraktionen bereits mit Beginn der Öffnungszeit offen sind, sondern erst zu späteren Zeitpunkten.


Bei der Einlasskontrolle wurden wir positiv überrascht, dort wurden wir durch wirklich freundliche und motivierte Mitarbeiter begrüßt.
Im Inneren des Parkes angekommen, fielen uns sofort die tollen auf alt gemachten Häuser auf.

Nun gings dann los, unser 9-Jähriger wollte schließlich etwas erleben und steuerte geradezu auf den Maibaum zu.

Beim Maibaum können 2 Personen nebeneinander sitzen, in der Mitte der beiden Sitze ist ein Steuerknüpel mit welchem die Fahrgäste während der Fahrt Ihre Höhe selber regulieren können.
Der Maibaum ist für Personen ab 3 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen zugelassen.

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Nach der Fahrt unseres Sohnes gingen wir weiter und uns fielen immer wieder die tollen Dekorationen, sowie die gepflegten Anlagen des Parkes auf. Besondere Beachtung sollte man dem Lustigen Klohäusle direkt neben dem Maibaum schenken.

Es folgte ein Hinweisschild „Rundgang“ diesem wollten wir folgen.

Leider blieb es bei diesem einen Schild; dieses ist verbesserungswürdig!
Natürlich kann man auch dem Parkplan folgen, aber dann sollten solche Hinweisschilder nicht aufgebaut werden.

Wir gingen dann weiter ohne irgendeinen Plan und kamen zu der Mühlbach-Fahrt eine Wildwasserbahn für die Kleinsten. Unser Kleiner sah die Mühlbach-Fahrt und wir gingen hin damit Mama mit ihm fahren kann. Leider kam es aufgrund von TÜV Vorschriften nicht zu dieser Fahrt, denn diese ist erst Kindern ab 3 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen gestattet.

Ich hab Verständnis dafür, dass die Sicherheit vor geht und ich finde es auch toll, dass es in Tripsdrill solche Sicherheitsvorschriften gibt, nur verstehe ich da die Unterschiede nicht ganz. Es gibt Fahrgeschäfte, die sind in meinen Augen weitaus gefährlicher und da durfte unser 17 Monate kleiner Schatz ohne weiteres rein, aber darüber schreibe ich später noch gesondert.

Weiter ging unser Weg, denn die Kinder wollten etwas erleben und Papa und Mama die kleinen Details des Parkes ansehen.

Die Weinkübelfahrt haben Rene und Robin dann gemeinsam mit der Mama gemacht, hier gibt es in Begleitung eines Erwachsenen keine Altersbeschränkung. Die Weinkübelfahrt ist eher gemütlich mit ab und an rasanten Drehungen ein Erlebnis für groß und klein.

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Oldtimerfahrt/ Hochzeitsreise hieß es dann, hier kann man sowohl in einem Oldtimer als auch in eine Kutsche bespannt mit Pferden steigen. Wir sind alle gemeinsam eingestiegen. Rene wollte eine Kutsche und ging aufs Pferd. Robin, Anna, Papa und Mama nahmen dann hinten in der Kutsche Platz. Eine gemütliche Fahrt ging dann los die an tollen Details vorbeiführte. In Begleitung eines Erwachsenen gibt es keine Alterseinschränkungen.


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Jetzt kam dann erst einmal eine Zeit wo Rene alleine Spass hatte.
Zuerst ging es in den Wirbelpilz einem Kettenkarussell, welches Kinder ab 6 Jahren und einer Größe von 120 cm in Begleitung eines Erwachsenen nutzen dürfen. Rene hatte sichtlich Spaß und kam voller Freude raus.

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Direkt daneben befindet sich die Schlappen- Tour, ebenfalls für Kinder ab 6 Jahren und einer Größe von 120 cm in Begleitung eines Erwachsenen.


Die Gugelhupf-Gaudi-Tour hat Rene auch genossen, hier gibt es in Begleitung eines Erwachsenen keine Altersbeschränkung- trotzdem sind wir mit Robin nicht rein, da es uns persönlich zu unsicher war.


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Rasender Tausendfüßler hieß es dann für Rene. Der Rasende Tausendfüßler ist eine Art Achterbahn ohne Looping. Hier dürfen Kinder ab 3 Jahre mitfahren, in Begleitung eines Erwachsenen gibt es keine Einschränkung - unverständlich in meinen Augen.


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Die Suppenschüsselfahrt haben dann Rene und Robin wieder gemeinsam mit der Mama gemacht, die Fahrt ist ähnlich wie die der Weinkübelfahrt. Auch hier gibt es keine Altersbeschränkung in Begleitung eines Erwachsenen.

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Gemeinsam sind wir dann als Familie in die Wiegen-Hochbahn gestiegen. Die Wiegen-Hochbahn ist eine „Hochbahn“ welche einem alten Bett ähnelt und etwas während der Fahrt schaukelt. Auf jeder Wiegen-Hochbahn steht ein Name und ohne es darauf angelegt zu haben, bekamen wir die „Anna“ ;-) . Hier auch wieder in Begleitung eines Erwachsenen keine Altersbeschränkung.

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Nun kam ein Paradies für unseren kleinen Robin.

Die Enten-Wasserfahrt, Riesenenten die im Kreis übers Wasser fahren. Hier kann Mama oder Papa sich problemlos mit dem Sonnenschein reinsetzen. In Begleitung eines Erwachsenen keine Altersbeschränkung.

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Moggelesbahn, kleine Tierchen die durchs Grüne fahren. Wieder keine Altersbeschränkung in Begleitung eines Erwachsenen.


Nun wird es Zeit Renes Wunsch zu erfüllen, er wollte unbedingt mit der Katapult-Achterbahn „Karacho“ fahren.

Mir macht schon der Gedanke daran Angst, aber was macht man nicht alles für den Nachwuchs?
Also gehen wir hin, damit der Nachwuchs seinen Nervenkitzel bekommt. Leider sind die Wege in diesem Bereich der „großen Attraktionen“ nicht gerade für Kinderwägen ausgelegt, so muss man den Kinderwagen mit aller Kraft einen Kiesweg lang schieben- teilweise sogar etwas bergauf. Die Katapult-Achterbahn „Karacho“ darf man nämlich erst mit 11 Jahren, einer Größe von 125 cm oder ab 8 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen fahren. Die „Autos“ der Achterbahn sind schon witzig, es passen 8 Fahrgäste hinein, auf 2 Reihen verteilt. Vor dem Eingang findet man ein kleines Auto mit einem Testsitz. Hier kann man probieren, ob man auch wirklich in die Sitze der Achterbahn passt. Aber keine Angst, die Sitze sind sehr großzügig dimensioniert und auch für korpulente Erwachsene ausreichend. Die Sicherung ist nicht gerade wie bei anderen Achterbahn, dass man unten und über die Schultern herunter einen Schutzbügel bekommt, im Gegenteil. Bei der Katapult-Achterbahn „Karacho“ bekommt man nur unten einen Schutzbügel.
Die Fahrt mit der Katapult-Achterbahn „Karacho“ ist rasant und einfach nur einmalig.

Rene und auch mir hat die Fahrt sehr sehr gut gefallen und ich kann es jedem Achterbahnfan nur empfehlen, diese tolle Achterbahn auszuprobieren.Es ist ein einmaliges supertolles Erlebnis.
Zu empfehlen ist es auch, auf die kleinen Details zu achten die einem auf dem Weg zum Fahrgeschäft im Wartebereich erwarten.



Mammut ist eine absolut tolle Holzachterbahn ohne Loopings auch hier ist die Fahrt sehr rasant und absolut zu empfehlen. Mammut ist ab 6 Jahre freigegeben, sowie einer Mindestgröße von 120 cm in Begleitung eines Erwachsenen. Auch hier sollte man auf die kleinen Details im Wartebereich achten.

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Waschzuber-Rafting, eine tolle Wildwasserrafting-Fahrt in einer Tonne, toll für groß und klein.

Leider mit Altersbeschränkung. Waschzuber-Rafting ist ab 3 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen freigegeben. Auch hier bitte unbedingt die Details im Wartebereich beachten.

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Über die Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen, sowie die Achterbahn "G’sengte Sau" können wir leider nichts schreiben, da wir diese Fahrgeschäfte nicht benutzt haben. Wie bereits geschrieben waren die Wege in diesem Bereich nicht Kinderwagen freundlich :-(

Wir gingen dann lieber wieder auf die Kinderwagen freundlichen Wege zurück und unsere Söhne wollten dann gerne eine Runde Kaffeetassen-Fahrt machen. Die Kaffeetassen-Fahrt erinnert dann doch ein wenig an Alice im Wunderland. Eine schnelle Fahrt in den Tassen die sich schnell drehen. Hier gilt keine Altersbeschränkung in Begleitung eines Erwachsenen.

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Der Waschkorb-Rundflug ist genau neben der Kaffeetassen-Fahrt, diesen haben Rene, Robin und ich dann auch noch genutzt.
Der Einstieg in den „Waschkorb“ erweist sich gerade für Kinder etwas als schwierig, da dort kein Tor ist und man eigentlich „reinklettern“ muss . Zudem wackeln die „Waschkörbe“ dabei hin und her.
Beim Waschkorb-Rundflug drehen sich die „Waschkörbe“ in der Luft und es geht leicht hoch und runter.

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Rene hat dann noch den Doppelten Donnerbalken getestet und fand den cool. Der Doppelte Donnerbalken geht ca. 15 Meter in die Höhe, kippt nach vorne und geht im freien Fall nach unten.

Langsam war es nun Zeit für eine kleine Stärkung zwischendurch. Von den doch für einen Freizeitpark verhältnismäßigen günstigen Preisen waren wir mehr als positiv überrascht, diese waren familienfreundlich.

Auch für unsere beiden Wickelkinder wurde es Zeit für eine frische Windel.

Leider waren die Wickelräume nicht besonders gut gekennzeichnet, so dass wir unseren Plan rausholen mussten, um zu suchen. Drei Wickelräume gibt es im Erlebnispark Tripsdrill, leider sind diese allen den Müttern vorenthalten, denn diese befinden sich ausschließlich auf dem Damen WC.

Was soll also ein Papa machen, der vielleicht alleine mit seinem Wickelkind den Park besucht? Das Kind in der nassen Windel lassen? Das Kind im freien Wickeln? Oder aufs Damen WC gehen und sich vielleicht blöd anreden lassen? In der heutigen Zeit gehört eine Wickelmöglichkeit so das auch Männer darauf „Zugriff“ haben.

Rene wollte dann noch zum Seifenkisten- Rennen. Bei diesen Seifenkisten müssen die Kinder selber Gas geben und lenken, es gibt 2 Spuren, so dass man auch ein Rennen fahren kann.
Altersfreigabe für das Seifenkisten- Rennen ist 3 Jahre .

Auf dem Weg zu den Seifenkisten kommt man an einer „Brutstation“ vorbei wo man zusehen kann wie die Küken schlüpfen.
Wenn so etwas schon in einem Freizeitpark unbedingt sein muss, so sollten die Mitarbeiter diese „Brutstation“ auch bitte im Auge behalten, denn uns sind mindestens 2 tote Küken aufgefallen und das ist für Kinder kein besonders schöner Anblick.

Zum Schluss wollten wir dann noch das Gaudi- Viertel ansehen, eine Art Indoorspielplatz auf etwa 1000 qm.
Rene war Feuer und Flamme und flitzte sofort los- unser Robin hat sich dort allerdings nicht wohlgefühlt. Normalerweise liebt er Indoorspielwelten- hier war es allerdings viel zu laut, so das wir nach ca. 5 Minuten wieder gegangen sind.

Fazit: Ein toller gepflegter Erlebnispark für Jung und Alt mit tollen Fahrgeschäften, freundlichen Mitarbeitern, familienfreundlichen Preisen und tollen Gebäuden die einer Märchenwelt ähneln. Leider aber auch mit kleinen Mängeln, welche ich noch einmal erwähnen möchte.
Den Bereich mit den „großen“ Attraktionen sollte man Kinderwagen freundlicher machen.

Es sollten Wickelmöglichkeiten für Männer geschaffen werden, die mit Ihren Kindern alleine unterwegs sind. TÜV - Vorschriften finde ich persönlich ja gut, schon alleine wegen der Sicherheit, aber hier verstehe ich einige Vorschriften nicht.

Warum darf z.B. ein unter 3-jähriges Kind nicht in Begleitung eines Erwachsenen die Mühlbach-Fahrt benutzen? Diese ist in unseren Augen viel harmloser als z.B. die Kaffeetassen- Fahrt.

Die Kaffeetassen- Fahrt ist in meinen Augen viel gefährlicher hier dreht es sich rasant und es gibt keine Sicherheitsbügel o.ä. Gut, die gibt es bei der Mühlbach-Fahrt auch nicht, aber es geht hier viel gemütlicher zu als bei der Kaffeetassen- Fahrt und anderen Fahrgeschäften welche für unter 3-Jährige in Begleitung zugänglich sind.

Schilder die z.B. die Bezeichnung „Rundweg“ tragen, sollten weitergeführt oder abgebaut werden.

Auf die „Brutstation“ sollte man mehr achten.

Wartezeiten hatten wir an diesem Tag sogut wie keine, einzig bei den Achterbahnen haben wir 10 Minuten gewartet- was für einen Freizeitpark sehr wenig ist. Hier können wir nur von unserem Besuch am ostersamstag sprechen, wie die Wartezeiten sonst sind wissen wir leider nicht.

Die Eintrittspreise in den Erlebnispark Tripsdrill inkl. Wildtierpark sind sehr familienfreundlich.

Was hier toll ist, dass der Besuch nicht wie in den meisten Parks am Folgetag stattfinden muss, sondern man hat 7 Tage nach dem Erstbesuch Zeit, den Park nochmals zu besuchen. Die 2/ 3 Tageskarte ist nicht übertragbar und man muss einen Ausweis mitbringen.

Schade finden wir, das Tripsdrill keine Familienjahreskarten zu einem reduzierten Preis anbietet.


Wildtierparadies

Zum Wildtierparadies gelangt man vom Erlebnispark Tripsdrill:
mit der parkeigenen Shuttleeisenbahn (Eisenbahn auf Gummireifen mit Anhänger)- diese ist nicht im Eintrittspreis enthalten und muss extra gezahlt werden. zu Fuß- etwa 20 Minuten auf ausgeschilderten Weg- wie gut der ausgeschildert ist kann ich nicht sagen da wir nicht gelaufen sind.


Direkt nach dem Eingang fängt das Wildtierparadies bereits an. Hier fiel uns leider auch gleich wieder der Weg negativ auf. Auch dieser war nicht gerade für Kinderwägen gemacht.

Unseren Kindern zuliebe „kämpften“ wir uns aber durch den Weg.
Es war ein einmaliges Erlebnis die Rehe liefen dort frei rum und man konnte diese streicheln und füttern. Auch ein Ziegengehege war für die Kleinen vorhanden, was ein toller Spass war.

Da unsere Kinder müde waren und die Wege wie gesagt nicht kinderwagenfreundlich, waren wir leider nicht allzu lange im Wildtierparadies zu Besuch. Sollten wir nochmals dorthin gehen, dann ohne Kinderwagen damit wir das Wildtierparadies richtig genießen können.

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reni83
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Beitrag von reni83 » 29.04.2014, 11:50

sieht toll aus!! Ist auch super ausführlich beschrieben. Hast dir richtig Mühe gegeben, sogar mit Bildern. Schade nur, dass der Park so weit weg liegt :/

Gast

Beitrag von Gast » 16.05.2014, 18:40

Toller bericht
Nur eins muss ich widersprechen, direkt neben dem Sanitäter ist ein Wickelraum der auch für Männer zugänglich ist :)

SunM75
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Beitrag von SunM75 » 21.01.2015, 09:01

Danke für den ausführlichen Bericht! Das macht Spaß auf einen Besuch.
Tripsdrill steht auf jeden Fall auf dem Plan für den Sommer. Wie wird das Alter bestimmt? Muss man am Eingang das Alter der Kinder angeben?

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