• Eltern in Großstädten zeigen sich besorgt, da Kinder mit den Hinterlassenschaften der Tauben…

    Taubenabwehr – Tipps und Infos

    Katharina Wieland Müller / pixelio.de

    Katharina Wieland Müller / pixelio.de

    Tauben haben in Deutschland – speziell in den Städten eine lange Vergangenheit. Und auch heute werden die Tiere nach wie vor gezüchtet. Allerdings sind gerade wildlebende Tauben in letzter Zeit zu einem großen Problem geworden. Aggressiver Taubenkot sorgt beispielsweise dafür, dass die Bausubstanz historischer Denkmäler geschädigt wird. Teilweise zeigen sich auch Eltern in Großstädten besorgt hinsichtlich der Tatsache, dass Kinder mit den Hinterlassenschaften der Tiere in Berührung kommen. Letztlich sind mehrere Faktoren für die Probleme verantwortlich.

    Tauben finden per se in Städten ein reichhaltiges Nahrungsangebot und können in einer größeren Anzahl Nistplätze nutzen.

    Parallel verbessern Anwohner, welche die Tiere zusätzlich füttern, und das Fehlen der Fressfeinde die Überlebenschancen auch kranker Tiere. Auf diese Weise wachsen die Populationen – und damit auch die Probleme. Letztlich steht die Frage im Raum, wie Tauben bekämpft werden können.

    Maßnahmen zur Taubenabwehr

    Die Taubenabwehr kommt aus ganz unterschiedlichen Gründen in Frage. Je nach Populationsgröße und basierend auf den Rahmenbedingungen lassen sich heute verschiedene Optionen in der Taubenabwehr nutzen. Dazu gehören:
    · mechanische Systeme
    · Populationskontrolle durch Eieraustausch
    · Fressfeinde
    · Vergiftung oder
    · Bejagen.

    Was beinhalten die einzelnen Maßnahmen in der Taubenabwehr genau?

    Mechanische Systeme werden beispielsweise dort angebracht, wo Tauben ihre Ruheplätze haben oder wo sich den Tieren Nistmöglichkeiten bieten. Es kann sich bei den Abwehrmitteln um:
    · Taubenspikes
    · Netze
    · Gitter
    · Drahtsysteme usw.
    handeln. Hinsichtlich der Abwehr durch Fressfeinde werden immer wieder Greifvögel wie Falken benutzt. Teilweise wird auch die Erwägung von Attrappen in Erwägung gezogen. Bezüglich der Vergiftung und des Abschusses der Tauben sind allerdings auch rechtliche Probleme zu berücksichtigen.

    Was sollte sonst noch beachtet werden?

    Die Taubenabwehr gleicht in gewisser Weise dem Kampf David gegen Goliath. Letztlich zeigt sich immer wieder, dass die Tiere relativ hartnäckig sein können. Werden mechanische Hilfsmittel verwendet, ist mit einem erheblichen Aufwand zu rechnen, um alle Schlupflöcher zu finden Beim Bejagen oder dem Einsatz von Gift stehen verschiedene Sachverhalte im Raum.
    Einerseits spielt hier der Tierschutz bzw. die entsprechende Gesetzgebung im Raum. Auf der anderen Seite ist abzuwägen, inwiefern das Vorgehen eine Gefährdung für die Allgemeinheit darstellt.

    Fazit: Tauben sind mitunter hartnäckig

    An Tauben scheiden sich die Geister. Von Familien und Kindern mitunter als Bereicherung wahrgenommen, sehen Stadtväter und Hausbesitzer in den Tieren oft eine Plage. Beiden Lagern muss die Taubenabwehr gerecht werden. Und nicht zuletzt steht die Frage im Raum, welche rechtlichen Grenzen das Tierschutzgesetz der Taubenabwehr setzt. Denn nicht alles, was möglich ist, wird durch den Zweck automatisch legitimiert.

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