• Ein amüsantes Buch zum Vorlesen und Selberlesen über einen zotteligen kleinen Hund

    Amüsante Geschichte über einen zotteligen kleinen Hund

    Frau Julia M.  Mutter von einer Tochter (6 Jahre) und zwei Jungen (8 Jahre / 7 Monate) möchte euch dieses Buch vorstellen:

    Darum gehts: Das Buch von Judith Allert erzählt die Geschichte einer 5-köpfigen Familie bestehend aus Mama und Papa Grabowski und deren drei Kinder. Die Familie bekommt eines Tages einen Brief in dem sie erfahren, dass sie von einem Onkel im Testament erwähnt wurden. Jeder der fünf hat seine eigene Vorstellung darüber, was er oder sie mit dem Geld am liebsten anstellen würde, doch dann kommt alles anders, denn die Grabowskis erben kein Geld, sondern einen zotteligen, kleinen Hund. Aus verschiedenen Gründen bringen sie diesen aber sogleich ins Tierheim. Lea, das mittlere Kind der Familie besucht den Hund täglich und unternimmt Ausflüge mit ihm. Sie denkt der verstorbene Onkel hat einen Schatz im Garten seines Hauses vergraben und Tofu soll sie dort hin bringen.

     

    Als der Hund von einer anderen Familie „adoptiert“ werden soll, nimmt Lea ihn mit nach Hause. Dort geht das Chaos los! Das neue Familienmitglied muss nun für eine Supertalent-Show üben, einen Einbrecher jagen und da war ja auch noch der vergrabene Schatz…

     

    Das Cover des Buches gefällt mir und den Kindern besonders gut. Es ist sehr aufwändig gestaltet. Nicht nur das Bild, auf dem man die Hauptfigur des Buches (Tofu den Hund) mit Superheldenumhang sehen kann fiel uns besonders auf, sondern auch die hoch-glänzenden Stellen, welche mich und die Kinder gleich dazu verleiten ließ, mit den Fingern über das Buch zu streichen. Extrem schöne Haptik!

    Das Inhaltsverzeichnis ist lustig (wortwitzig wie „Übung macht den Meisterhund“ oder Deutschland sucht den Super-Doofi“) und unterteilt das Buch in 14 Teile, welche jeweils zwischen 10 und 15 Seiten schwanken.

    Die Menge bis zum nächsten Kapitel ist zum Vorlesen genau richtig, allerdings zum selbst lesen noch zu viel. Mein Sohn ist 8 Jahre alt und besucht die 2.Klasse. Er bewegt sich im normalen Mittelfeld, was das Lesen angeht (so die Lehrerin erst beim gestrigen Elterngespräch). Für ein Kind ist es immer schön, wenn es eine „sichtbare“ Hürde geschafft hat, wie zum Beispiel ein Kapitel eines Buches. Leider trifft das auf dieses Buch nicht zu, weil mein Sohn es nicht schafft 10-15 Seiten am Stück zu lesen. Auch der Anteil an Fremdwörtern bzw. Wörtern, die erklärungsbedürftig sind ist so hoch, dass ein 8-jähriger nicht flüssig durch den Text kommt. Angefangen beim Nachnamen der Familie „Grabowski“ – welches kein leichtes Wort ist und den Kleinkindersätzen des kleinen Bruders Fupp wie „Ich bin der Dededetter“ soll heißen „Ich bin der Lebensretter“.

    Alles in Allem ist es ein amüsantes Buch, welches der Schriftgröße nach sicherlich für Kinder ab 8 Jahren lesbar ist, jedoch inhaltlich meines Erachtens zu schwer ist.

    Meine Tochter (6 Jahre alt) hört sehr gerne zu, wenn ich es unserem 8-jährigen vorlese. Ich erkläre dann während des Lesens die Begriffe, die noch unklar sind (Erbe, Quarantäne, Tofu) und versuche die Sätze des kleinen Bruders zuerst so authentisch wie möglich zu lesen und danach übersetze ich die gesprochenen Worte.

    Autor: Judith Allert
    Titel: TOFU der Superhund
    Ravensburger Buchverlag
    Erscheinungsjahr 2017
    insgesamt 188 Seiten unterteilt in 14 Kapitel
    Preis: 9,99€
    empfohlen für Kinder ab 8 Jahren

     

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