• Es wird hier sehr liebevoll die Geschichte von Bob beschrieben, seinen Erfahrungen als Straßenkatze und….

    James und Bob – eine traurige Geschichte mit Happy-End

    Es wird hier sehr liebevoll die Geschichte von Bob beschrieben, seinen Erfahrungen als Straßenkatze und auch die Hoffnungslosigkeit – aber absolut kindgerecht…“

    Frau Sandra Cicek ist Mutter von vier Kindern (12 und 3 Jahre sind ihre Söhne und 6 Jahre die Zwillingsmädchen) möchte Ihnen dieses Buch vorstellen:

    Darum gehts: In dem Buch „Bob der Streuner“ geht es um Bob, einer Katze, die durch die Krankheit ihrer Besitzerin, einer alten Dame, heimatlos geworden ist. Das Buch beschreibt seine Suche nach einem neuen Zuhause, nach Nahrung und Freundschaft und einem Unterschlupf. Es beschreibt aber auch seine Angst, seine Sehnsucht nach seinem alten Zuhause, in dem es Bob sehr gut ging und er sich sehr wohl gefühlt hat. Als er etliche Male verjagt worden ist (von Menschen und von anderen Straßenkatzen) und er die Hoffnung schon fast aufgegeben hat, begegnet er James, einem Straßenmusiker, der genauso alleine und traurig aussieht, wie Bob selbst. Bob folgt ihm bis nach Hause. James nimmt ihn bei sich auf, pflegt ihn gesund, gibt ihm zu Essen und ein neues Zuhause, in dem sich Bob wieder genauso wohl fühlen kann, wie einst bei der alten Dame. Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte.

    Wie hat uns das Buch gefallen?

    Das Buch ist in „Ich-Form“ aus Sicht des Katers Bob geschrieben. Die Zeichnungen und Bilder sind sehr großzügig gehalten, der Text auf den Seiten hält sich in Grenzen (ca. 3-4 Sätze pro Seite, der Großteil der Seite ist durch die sehr schönen, klaren, farbigen Zeichnungen ausgefüllt). Dies finde ich sehr gut, wenn man die Zielgruppe von 4-6 Jahren bedenkt; Kinder in diesem Alter können zu langen Texten nur sehr schwer folgen und brauchen die passenden Bilder dazu. Die Texte selbst sind sehr einfach geschrieben und für die Kinder sehr gut nachvollziehbar.

    Meinem Sohn haben vor allem die schönen Bilder gefallen und er hat sich sehr darüber amüsiert, dass Katzen doch nicht Bus fahren dürfen.  Außerdem hat er festgestellt, dass Bob nicht einfach von Zuhause weglaufen darf (Bob wollte hier seiner Besitzerin hinterherlaufen, die ins Krankenhaus gebracht wurde), da in sonst „die Oma“ doch nicht wiederfindet. Hier konnte ich mit meinem Sohn noch einmal darüber sprechen und ihm anhand des Beispiels von Bob zeigen, dass man nicht einfach wegläuft bzw. ohne Abmelden irgendwo hin geht. Das fand ich sehr gut!
    Alles in allem ein gelungenes Buch mit viel Lehrwert, sehr einfach geschrieben und schön bebildert.
    James Bowen, Garry Jenkins, Gerald Kelley, „Bob der Streuner – Das ist meine Geschichte“
    Verlag: Boje-Verlag,
    Erscheinungsjahr: 2014,
    Seiten: 32 Seiten,
    Preis: 10 €,
    Zielgruppe 4-6 Jahre

     


     

    Comments (1)

    1. Heidi

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      Wir sind sehr tierlieb und haben selbst eine Katze und zwei Hunde aus dem Tierschutz, deshalb berührt uns diese Geschichte sehr. Die Autorin hat den Inhalt des Buches sehr gut beschrieben und den Kindern wird in dem Buch kindgerecht dargestellt, daß Tiere auch Gefühle haben. Vielleicht, kann sie mit ihren Buch etwas bewirken, daß die Kinder von klein auf herangeführt werden, Tiere gut zu behandeln und auch dies als Erwachsene beibehalten. Wäre sehr schön, wenn dies der Autorin gelingen würde.

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