• Spielspass pur: Es wurde gelacht, geklaut, geschummelt und auch mal ein Tränchen verdrückt, wenn die Lieblingsfarbe Lila oder Rosa…

    Summ, summ, summ, Bienchen flieg herum…

    – wie ein kleines Bienchen summt bzw. schleicht meine vierjährige Tochter schon seit Tagen um das neue Spiel „Honigbienchen“ von Amigo herum.

     

    honigbienchen1Oh ja, ich kann ihr Interesse nur zu gut verstehen, denn die bunt gestaltete Verpackung mit den lustig-lachenden Bienchen und dem neugierigen Bären, der seine Pfoten nicht von einem Bienenhaus lassen kann, sind wirklich zuckersüß und sprechen die Kids sofort an. Nur die Kids? Nein, auch ich als Zweifach-Mama würde bestimmt ins Regal greifen und mir das Spiel genauer anschauen. Ob ich es letztendlich aber in den Einkaufswagen packen würde, weiß ich nicht so genau, denn einerseits ist der das Spiel beschreibende Text auf der Rückseite meines Erachtens eher dürftig und dann sieht der Inhalt sehr nach „Plastik“ aus… um es gleich vorweg zu nehmen: das ist es auch!

     

    Aber meine Kleine war total happy, als es endlich grünes Licht zum Auspacken gab

    Und da gab es gleich einen Dämpfer, denn der Standardkarton, der für viele Amigo-Spiele genutzt wird, lässt sich nur sehr schwer öffnen. Der Deckel will einfach nicht vom Unterteil rutschen. Hier wünsche ich mir entweder ein paar Griffmulden an der Kartonseite oder perfekt wäre so eine Art „Rückholbändchen“, denn schnell ging das kindliche Geschimpfe los, weil meine Tochter mit ihrer gleichaltrigen Freundin, die zwischenzeitlich auch eingetroffen war, nicht an den Inhalt rankamen.

    Aber dann ging es doch mit Mama`s Hilfe und die Mädels waren sofort Feuer und Flamme von den bunten Bienchenfiguren, die ausgepackt eine Besonderheit aufweisen: es sind keine normalen Hütchenfiguren, sondern sehen eher aus wie Stehaufmännchen bzw. -bienchen, denn sie haben eine beschwerte „Halbkugel“ am Boden und stehen so immer wieder auf. Das ist echt eine klasse Idee!

    Auch die Spielkarten waren schnell ausgepackt und irritiert wurde erst mal gefragt, welche Seite denn nun die richtige ist? Nun, ein Blick in die mitgelieferte, übersichtliche und leicht verständliche Spielanleitung zeigt, die Wiese kommt nach oben 😉 und die Bienchen mit den verschiedenen Farben bzw. der Bär und der Bienenkorb werden verdeckt auf den Tisch gelegt. Noch schnell die Bienenhäuser auspacken und schon kann es losgehen: Karten mischen, Bienchen unter einem Bienenkorb verstecken und im Kreis aufstellen, Kartenstapel in die Mitte legen und dann ausknobeln, wer beginnen darf… Teilnehmer waren 2 Vierjährige und 2 Mamas.

    Die erste Runde war eine einfache, in der wir noch die Bienenkarten unter das gezogene Körbchen gelegt haben.

    honigbienchen7Das Klauen der Körbe und aus der Mitte stibitzen haben wir im ersten Durchlauf auch weggelassen. So konnten sich die Kleinen erst mal aufs Erinnern konzentrieren und das ging erstaunlich gut. Hier wünschten wir Mamas uns schnell, dass es ein paar mehr Bienenkörbe gibt, denn wer gerne und viel Memorie spielt, hat bei überschaubaren 6 Bienenhäusern schnell den Dreh raus. Wobei ich ehrlich zugebe: unsere Mädels haben ein besseres Gedächtnis als wir Erwachsenen 😉

    Spannend wurde es dann wieder, als wir die restlichen Regeln dazunahmen und nun die Bienenkörbe auch mal von Mitspieler zu Mitspieler wanderten.

    Spielspaß: Und die Stimmung am Spieltisch war immer famos!

    Es wurde gelacht, geklaut, geschummelt und auch mal ein Tränchen verdrückt, wenn die Lieblingsfarbe Lila oder Rosa vom Mitspieler stibitzt wurde… um sie dann aber mit der nächsten gezogenen Karten schnell wieder zurückzuholen. Und nachdem der Kartenstapel „abgearbeitet“ war, wurde die Gewinnerin auserkoren – natürlich waren das unsere Kiddies!

    Ja, das Spiel hat uns wirklich Spaß gemacht, auch wenn wir uns mehr Bienenkörbe und Bienchen wünschen

    Außerdem finde ich Kunststoff nicht so schön anschauen und anzufassen… Holzfiguren wären toll gewesen! Diese Meinung teile ich mit der mitspielenden Mutter – nein, wir sind keine Ökos, aber finden wertige Spielzeuge einfach schöner in Optik und Haptik. Den Mädchen war es übrigens egal, Hauptsache ihre Lieblingsfarben waren dabei 🙂

    Und da das Spiel seit dem ersten Öffnen immer wieder herausgeholt wird – es mussten noch Oma & Opa mitspielen und es gewann immer unsere Kleine, was natürlich die Motivation extrem steigert – gibt es von uns trotz kleiner Verbesserungswünsche an der Verpackung und dem Material eine Daumenhoch-Empfehlung!

    Auch mitmachen? Neue Spiele aussuchen, mit Kindern testen und darüber berichten?  Gerne, weitere Infos gibt es hier.

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