• Das Set für kleine Pferdefreundinnen und Zug-Freunde!

    Daumen hoch für Spielspaß und Kreativität

    Unsere Spielerfahrungen: Das Pferd ist schwindelfrei 😉

    Schon seit Tagen ist meiner 3-jährigen Tochter die ansprechend gestaltete Verpackung aufgefallen und an einem gemütlichen Sonntagnachmittag hatte die Spannung ein Ende: wir bauten ihre erste Brio-Bahn auf! Die Teile waren themenweise in kleine Tüten verpackt. Das Pferd und die Reiterin erweckten sofort die Aufmerksamkeit unserer Tochter und während wir die restlichen Teile auspackten und aufbauten, spielte meine Kleine schon „Hoppe Hoppe Reiter“.

     

     

    Als die Bahn stand, schaute sie erst mal gespannt zu, wie die grüne Lok mit Wagen ihre erste Runde drehte… und Papa machte der Kleinen dann vor, dass auch das Pferd mitfahren kann: da gab es kein Halten mehr! Das Pferdchen (welches übrigens am Hals nach oben und unten bewegt werden kann) durfte eine Runde nach der anderen drehen… wir können bestätigen: es ist schwindelfrei! Unsere Tochter hatte ebenso viel Spaß wie wir auch, denn durch die beweglichen Teile (Öffnen des Zaunelements am Übergang, Pferdedusche im Stall, Stalltor kann geöffnet werden) haben wir wir Freude beim Nachspielen von ein paar Szenen auf dem Reiterhof.

    Etwas schwierig war für unsere Kleine zu verstehen, dass man die Pferdedecke zwar nach oben hin abnehmen kann, die Reiterin (welche wir übrigens erst so gar nicht als Mädchen erkannt haben – unsere Kleine sah den Dutt und sagte „Mama, das ist ein Mädchen!“) aber seitlich auf das Pferd schieben musste. Dies ist erst mal schwer umzusetzen, da es hier wenig Spielraum gibt und diese Kombi ein wenig hakt. So hatte das Pferd zumeist seine Decke auf, fuhr mit der Eisenbahn, zwischendurch graste es auf der Weide, machte „Stinki“ im Stall und ging dann wieder – auch mal in entgegengesetzter Richtung – auf Reisen.

    MeiBild2ne Dreijährige hatte es schnell raus, wie man die Lok an– und ausschaltete und auf die Schienen setzte. Hier macht sich die breite Spur und gute Verarbeitung der Schienen wirklich bemerkt.

    Kritische Anmerkungen: Ich finde das An- und Ausschalten der Lok ein wenig unglücklich

    Für die Kids ist das Antippen vorne klasse und kann auch beibehalten werden. Es macht aber Sinn, zusätzlich einen An-/Ausschalter an der Unterseite einzubauen, so dass die Lok nicht schon beim Batterie-Einsetzen losfährt oder, sollte sie unbeabsichtigt in der Aufbewahrungskiste angestubst werden, so lange in der Verpackung „fährt“, bis die Batterie leer ist oder Mama sich wundert, wo das komische Geräusch herkommt.

    Apropos Anschalten: für alle, die die Brio-Bahn nicht kennen, sollte man eine kleine deutliche (!) Anleitung beilegen, wie die Lok angehalten bzw. gestartet werden kann. Es liegt zwar eine bei, dieser haben aber sowohl mein Mann wie auch ich nicht entnehmen können, dass man auf das Dreieck auf der oberen Vorderseite der Lok drücken muss! Mal sieht es so aus, als ob man die Bahn vor- und zurückschieben muss, mal suchten wir (vergeblich) einen Druckknopf oben auf der Bahn… hier wäre eine deutlichere bzw. bessere Verarbeitung und Beschreibung sicherlich sinnvoll.

    Und der dritte Kritikpunkt bezüglich der Lok gilt der Lautstärke: wir alle finde die Lok sehr laut. Dies verwundert eigentlich, denn – im Gegensatz zu anderen Bahnen mit z. Bsp. dem „M“ läuft die Briobahn auf Holz… und wenn man das Innenleben der Lok ein wenig besser abdichten würde, wäre sie vermutlich angenehm leiser…

    Bild1Außerdem finden wir es ein wenig befremdlich, dass auf einem Pferdestall eine Kuh bzw. ein Tier, welches wir alle als Kuh interpretieren, abgebildet ist. Und nicht zuletzt gibt es schon ganz schön viel Verpackungsmüll!

    Aber all diese Kritikpunkte stehen bei dem Spielspaß im Hintergrund: unsere Kleine, wie auch Papa und Mama und (aktuell während ich gerade schreibe) zwei gleichaltrige Freundinnen spielen sehr gerne mit dem Brio Countryside Horse Set. Es regt die Fantasie an, es lassen sich weitere Figuren – auch welche aus der Spielkiste im Kinderzimmer – ins Spiel mit einbeziehen. „Hoppe, Hoppe, Reiter“ wird mittlerweile lauthals mitgesungen oder ein eigenes Lied über die Eisenbahn gedichtet. Das erste Puppenstühlchen steht auch schon auf der Wiese… und daher gibt es von uns einen Daumen hoch für Spielspaß & Kreativität.

     

    Das gehört dazu:

    Bild3Das Set besteht aus gebogenen Holzschienen, einem Kunststoffstall, einem Übergang und Bergen, die nach einen bestimmten Muster zusammengesetzt eine ovale Bahn mit Auf- und Abgang ergeben. Wenn man sich an die Vorgabe auf der Verpackung hält, klappt das Zusammenbauen sehr gut, denn die Teile sind sauber und passgenau verarbeitet. Die grüne Kunststoff-Lok benötigt eine AAA-Batterie, die nicht enthalten ist. Zum Einsetzen muss die Lok mit einer Schraube geöffnet, die Batterie eingelegt und das Gehäuse wieder verschraubt werden. Lok und Anhänger sind mittels Magneten miteinander verbunden und passen gut auf die Schienen. Auch das Stallgebäude und der Übergang sind schnell an die Bahnschienen angeschlossen. Die 4 Bergteile stehen als Erhöhung unter dem „Bergbogen“. Das Pferd hat eine abnehmbare Decke, die Reiterin kann sich auch hinsetzen und passt in bzw. auf das Pferd. 4 Zaunelemente und 2 Holzbäume komplettieren das Set.

     

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