• Zieht den Leser in seinen Bann, lässt ihn mitfiebern…

    Ein Jugendbuch über die aufregenden Abenteuer des jungen Lukas, dem Sohn eines Grafen

    Frau Annett Müller, Mutter von einer Tochter (9 Jahre) und einem Jungen (15 Jahre) möchte Ihnen dieses Buch vorstellen:

    Die Schwarzen Musketiere„Mein Sohn ist begeistert. Wir hoffen, es werden noch weitere Romane…“

    Dieses Werk ist das erste Jugendbuch, das der Autor Oliver Pötsch geschrieben hat. Er ist deutschlandweit bereits durch seine Erwachsenenromane um den Schongauer Henker Jakob Kuisl bekannt geworden.

    Erzählt wird in seinem Jugenderstlingswerk die Geschichte des 13jährigen Grafensohns Lukas. Seine Mutter wird vom Inquisitor Waldemar von Schönborn verhaftet und Lukas Vater stirbt bei dem Versuch, sie zu retten. Die Mutter wird auf dem Scheiterhaufen als Hexe verbrannt. Lukas muss flüchten, doch seine kleine Schwester Elsa wird vom Inquisitor aufgegriffen und von ihm als Geisel genommen. Lukas ist ein tapferer Junge und möchte seine Schwester befreien und den Tod seiner Eltern rächen. Das jedoch ist leichter gedacht als getan, da Waldemar von Schönborn überall sehr großen Einfluss hat.

    Lukas ist ein talentierter Degenkämpfer. Er findet gute und treue Freunde, die Schaufechter sind, und stürzt sich mit diesen – dem schick aussehenden Jerome, dem starken Paulus und dem schlauen Giovanni – in ein großes Abenteuer, um sein Ziel zu erreichen.

    Eindrücke und Bewertung:

    Das gebundene 320seitige Buch hat ein interessantes Cover, auf dem man Lukas mit seinen 3 Freunden in einer Feuerbrunst und mit Degen in der Hand kühn und selbstbewusst und zum Kampfe bereit stehen sieht. Schon allein das Cover macht den Leser neugierig und erweckt den Eindruck eines Buches, das voll von Spannung und Abenteuer ist.

    Es ist übersichtlich in einzelne Kapitel untergliedert, das das Zurechtfinden für den jugendlichen Leser einfacher macht. Im Anschluss an die Kapitel des Buches ist ein Lexikon zur Erklärung verschiedener im Buch vorkommender Begrifflichkeiten als auch ein kleines Wörterbuch der Fechtkunde zu finden, so dass man bei Fragen und Unklarheiten in dieser Hinsicht nachschlagen und sich informieren kann. Auf der letzten Seite ist eine Karte abgebildet, die die Orte zeigt, die im Buch in der Zeit um 1633 angesprochen werden.

    Die Geschichte selbst ist bildhaft und mitreißend geschrieben. Nach seiner Flucht muss Markus lernen, sich in der neuen Welt, seinem neuen Leben zurechtzufinden, in einem Land überleben, in dem es überall Hunger und Elend gibt. Mit seinen neuen Freunden sucht er nach den legendären Schwarzen Musketieren, um sich ihnen anzuschließen. Als er Elsa wiedertrifft, wird ihnen offenbart, dass beide ein Geheimnis mit sich tragen, das sie bisher weder kannten noch erahnten und das erklärt, warum der Inquisitor nicht nur Elsa, sondern auch ihn haben wollte. Jetzt heißt es, sich selbst, Elsa und auch das Geheimnis zu schützen. Fantasy-Elemente, die für die Jugend wie auch für viele Erwachsene gleichermaßen nach wie vor auf Begeisterung stoßen, fließen immer wieder mit in die Handlung ein.

    Das beschriebene Abenteuer zieht den Leser in seinen Bann, lässt uns mitfiebern, lässt uns mittrauern und uns auch die Brutalität in dieser Zeit erkennen.

    Das erste Jugendbuch des Autors ist gelungen und mein Sohn ist begeistert. Wir hoffen, es werden noch weitere Romane mit ähnlich spannenden Geschichten folgen und geben dem Werk eine klare Empfehlung.

    Die Schwarzen Musketiere – Das Buch der Nacht –Autor: Oliver Pötzsch
    Illustrator: Helge Vogt
    Verlag: bloomoon
    Erscheinungsdatum: 03.09.2015
    Umfang: 320 Seiten, gebunden
    Preis: 14,99 €
    Zielgruppe: 12-15 Jahre

     

    Comments (3)

    1. Katja

      Antworten

      Hallo und vielen Dank für die interessante und ausführliche Buchvorstellung! Ich werde mir das Buch als Geschenkidee merken. Das kommt bestimmt auch bei anderen Jugendlichen gut an, weil das Buch spannende, historische und fantastische Elemente miteinander kombiniert.

    2. Melanie

      Antworten

      Danke für die Buchvorstellung. Ich muß aber ehrlich sagen, daß gerade die persönliche Bewertung nicht von besonders guter Qualität ist. Da werden so viele Allgemeinplätze aneinander gereiht, daß der Eindruck erweckt wird, daß das Buch gar nicht bekannt ist und hier nur fix ein Werbetext verfasst werden sollte. So einen Text wire oben schreibe ich Ihnen in 5 Minuten. Und die Sätze passen nahezu auf jedes Buch, das je auf dem Sektor verfasst wurde.

      Für mich ist das hier keine richtige Rezension. Das klingt eher wie eine Mischung aus Klappentext und Werbegesang. Bitte deutlich verbessern und sehr viel kritischer werden. Auch Kinderbücher sind nicht immer nur toll. Auch hier darf man fragen: Wie ist der Schreibstil gelungen, ist die historische Recherche fundiert, ist die Sprache angemessen für das Zielpublikum usw usw. Zudem ist gerade dieses Buch zum Teil recht brutal und mit blutigen Szenen bestückt, die für manchen zartbesaiteten 12jährigen noch nichts sein dürften. Das dürfte auch ruhig Erwähnung finden. Alles in allem war dieser Text kein Stück hilfreich. Wer sich für das Buch interessiert, wird höchstens den Titel aufgreifen und Rezensionen dazu an anderer Stelle lesen.

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