• Spielbuch – ich finde die Idee sehr wertvoll, das Lesen und Basteln zu kombinieren….

    Monsterinvasion in Tildas wunderbarem Mäusehaus!

    mäusehausDarum gehts: Dieses entzückende Buch kann man nicht nur (vor)lesen, sondern auch aufklappen, aufbauen, bekleben und mit den selbst gebastelten Spielfiguren seiner Fantasie freien Lauf lassen.

    Es besteht aus einem „normalen“ Buch mit Vorlesegeschichten rund um Tildas Mauseleben und aus einem Puppenhausbuch, welches man aufklappen und zu drei niedlichen Zimmern und einem Garten aufbauen kann. Dazu gibt es Bastelbögen, aus denen man Möbel und Figuren falten und stecken kann und einen Bogen mit dicken Aufklebern zum zusätzlichen Verschönern des Mäuseheims.

    spielebuch1Es gibt hier unheimlich viel zu entdecken; die Fensterchen kann man öffnen, der Ofen hat eine Klappe und mit den vielen Freunden von Tilda kann man immer wieder neue Geschichten erfinden oder nachspielen. Im Vorlesebuch findet man viele Anregungen mit zusätzlichen Bastelideen.

    Meine Tochter war begeistert als es hieß „Komm wir basteln jetzt!“ und sie war gleich voll dabei; ließ den Vogel durch das Fenster fliegen, schob den Kuchen in den Ofen, legte die Mäuse ins Bett und sogar ein großes Monster verfolgte plötzlich die Besucher von Tilda, so dass sie sich gegenseitig retten mussten.

    Eine Monsterinvasion im Mausehaus! Es war herrlich und sie wollte gar nicht wieder aufhören.

    Sie ist 3,5 Jahre alt und hatte dementsprechend noch Probleme mit dem Zusammenstecken der Figuren oder der Möbel, aber dazu war ich ja da. Sie beklebte mit Wonne alle Wände mit den Aufklebern: hier schwebte eine Vase über der Spüle, dort waren Bücher auf das Fenster geklebt. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl lassen sich die Sticker wieder lösen und woanders platzieren.

    Also, die Fantasie der Kinder wird auf jeden Fall sehr beflügelt.

    Auch die Vorlesegeschichten haben eine gute Länge für eine Gute Nacht – oder Zwischendurch-Geschichte, aber lieber hat Mathilda das freie Spiel mit den sehr süß gestalteten Figuren und Zimmern.

    Ich denke, für 36 Monate ist das Buch eventuell etwas zu früh gedacht, da die Figuren zwar recht stabil sind, aber doch in Kombination mit den kleinen Zimmern etwas Vorsichtig gehandhabt werden müssen, damit die anderen Möbel nicht ständig hin und her gerückt werden.

    Hat man zu Ende gespielt, lässt sich das Spielbuch einfach zusammenklappen

    spielebuch2(außer die Möbel, aber die habe ich einfach in eine extra Dose getan) und verstauen. Ich kenne bisher kein vergleichbares Buch und finde die Idee, Lesen und Basteln zu kombinieren sehr wertvoll. Ich werde auf jeden Fall noch eines für mein Patenkind besorgen und kann das Buch wirklich sehr empfehlen!

    48 Seitige Puppenhaus-Spielbuch „Tilda Apfelkern. Mein wunderbares Mäusehaus“
    Arena Verlag
    Für Kinder von 36 Monaten bis 6 Jahren

     

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