• Wenn Teenager ausrasten. In der Pubertät sind sie eine Spezies für sich: Sie sind zickig, launisch oder aufmüpfig

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    Plötzlich sind die Eltern „out“ und „nerven“ … 

    Sie erkennen Ihr Kind nicht wieder? Eben noch ein freundliches „Wesen“, jetzt rebelliert es – gegen alle und alles. Bleiben Sie gelassen: Ihr Kind wird flügge und will neue Freiräume innerhalb der Familie erobern.

    Das „Abnabeln“ ist eine normale Phase. Das Kind will die „Befreiung“ von den Eltern. Fürsorge und Kontrolle sind out! Das Kind dabei zu unterstützen, ist keine leichte Erziehungsaufgabe. Es rebelliert lautstark gegen Regeln und das „Loslösen“ geht oft mit viel Streit und unverschämten Beleidigungen einher.
    Nichts Außergewöhnliches: Ihr Kind schreit Sie an. Während einer lautstarken Auseinandersetzung zeigt es Ihnen einen Vogel oder steht mitten im Gespräch auf und geht. Ok, Rebellion gehört zum Ablösungsprozess. Doch wie viel müssen (können) sich Eltern „gefallen“ lassen?

    Gelassenheit, Selbstbeherrschung, Grenzen setzen – das ist jetzt gefragt. Versuchen Sie die Aufsässigkeit Ihres Kindes als normalen Abschnitt in seiner Entwicklung zu sehen, wobei Sie allerdings die Grenzen abstecken. Sicher, das kann – hin und wieder auch zu lauten – Auseinandersetzungen führen. Wortwahl und Beleidigungen können Sie „treffen“. Doch Ihre Betroffenheit müssen Sie Ihrem Kind verdeutlichen.

    Nun macht es wenig Sinn sich auf diese lautstarken Auseinandersetzungen einzulassen. Ist die Situation eskaliert, verlassen Sie notfalls die Wohnung und unternehmen einen Spaziergang. Wirkungsvoller ist es, wenn sich alle beruhigt haben, Ihrem Kind Ihre „Verletzungen“ oder Traurigkeit mitzuteilen. Sagen Sie Ihrem aufmüpfigen Teenager er soll Sie in Zukunft nicht mehr anschreien, beleidigen oder verletzen. Vermitteln Sie in diesem Gespräch, dass auch Eltern Rechte, Freiräume, Werte haben, die es zu respektieren hat.

    Tipp: Können Sie z. Z. mit Ihrem Kind nicht reden, schreiben Sie einen ehrlichen Brief. Bringen Sie darin auch zum Ausdruck was Sie bewegt, wenn sich Ihr Kind so „daneben“ benimmt.

    Eine Bitte: Der „neue“ Weg Ihres Kindes ist oft bergig und zerklüftet. Wenn Ihr Kind sich „verläuft“, braucht es Ihre Hilfe.

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