• Probiotische Nahrung: Was bringt sie?

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    Was können probiotische Lebensmittel?

    Eine bessere Verdauung, ein stärkeres Immunsystem – immer mehr Hersteller bieten probiotische Joghurts, Milchdrinks oder sogar Tabletten mit angeblich gesundheitsfördernder Wirkung an.

    Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE berichtet, belegen tatsächlich einige Studien, dass zum Beispiel der Lactobacillus rhamnosus GG bei Kindern die Krankheitsdauer einer bakteriellen Darminfektion verkürzt. Wirksam zeigte sich im Test auch eine Tablette mit einem Gemisch aus Lactobazillen und Bifidobakterien: Erwachsene waren bei einer Erkältung im Schnitt zwei Tage früher beschwerdefrei. „Die untersuchten Wirkungen gelten aber immer für ein bestimmtes Bakterium oder eine Mischung“, betont Professor Jürgen Schrezenmeir von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Kiel.

    Von probiotischen Produkten, bei denen der Bakterienstamm nicht angegeben ist, rät er daher ab.

    Ob die Bakterien die Entstehung von Allergien bei Kleinkindern vermindern, ist derzeit noch ungeklärt. Fest steht nur, dass Probiotika bei Säuglingen langfristig wirken können, da sich ihre Darmflora noch entwickelt. Bei Erwachsenen dagegen ist eine tägliche Einnahme nötig.

    Tipp: Wer keine probiotischen Produkte zu sich nehmen will, erzielt auch mit bestimmten Gemüsesorten einen positiven Effekt. Chicorée und Knoblauch etwa sind reich an sogenannten prebiotischen Substanzen, die die „guten“ Bakterien in der Darmflora fördern.

    Quelle: FÜR SIE

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