• Voraussetzungen für erfolgreiche Nachhilfe

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    Ratgeber & Checkliste: Wann ist Nachhilfe sinnvoll und notwendig?

    Können, müssen die Noten für das Zeugnis verbessert werden, damit die Chance auf den gewünschten Ausbildungsplatz wächst? Bestehen Zweifel, ob das Probehalbjahr an einer weiterführenden Schule erfolgreich bestanden wird? Sind die ersten Monate im neuen Schuljahr „schlecht gelaufen“ und lassen große Lücken vermuten? Hat das Kind Probleme mit dem Lernen und Verstehen? Es gibt viele Probleme, die Kinder und Eltern bewältigen müssen.

    Hier erhalten Sie unsere kostenlose Checkliste „Nachhilfe“.

    Voraussetzungen für erfolgreiche Nachhilfe:

    – Welche Ausbildung hat der Nachhilfelehrer? Handelt es sich um Studenten oder Schüler, ist es empfehlenswert genau zu kontrollieren, wie und was gelernt wird.

    – Wird Nachhilfe in der Gruppe angeboten, sollten nicht mehr als vier Schüler von einem Nachhilfelehrer gefördert werden. Damit diese ungestört arbeiten können, braucht die Gruppe natürlich einen eigenen Raum. Achten Sie auf dessen Ausstattung und Lage (Tageslicht, angenehme Atmosphäre, ausreichend Platz, ruhige Umgebung, …).

    – Im Nachhilfeunterricht müssen z. B. die Rechenmethoden Ihrem Kind immer so wie in der Schule vermittelt werden. Eine Methodenvermischung irritiert und verunsichert Ihr Kind! Auch ist es ratsam, dass der Schulstoff anhand der Bücher vermittelt wird, die Ihr Kind im Schulunterricht benutzt.

    Pro Nachhilfegruppe sollte nur ein Lernfach angeboten werden und die Schüler sind alle in der gleichen Klassenstufe.

    – Nachhilfe ist keine Hausaufgabenbetreuung: Das Erledigen von Hausaufgaben sollte nur in Ausnahmefällen in der Nachhilfestunde geschehen.

    – Schließen Sie einen Vertrag mit einem Nachhilfeinstitut oder Nachhilfelehrer ab, achten Sie auf eine möglichst kurze Kündigungsfrist. Vielleicht bringt die Nachhilfe nicht den gewünschten Erfolg oder Ihr Kind verweigert sich.

    – Müssen Sie für Unterrichtsmaterial extra bezahlen? Lassen Sie sich alle verwendeten Bücher und Arbeitsblätter zeigen.

    – Vergleichen Sie die Preise. Wie schneidet Ihr favorisiertes Institut/Nachhilfelehrer im Preisvergleich mit anderen ab?

    – Manche Institute oder Nachhilfelehrer  müssen Sie auch in den Ferien bezahlen, also in der unterrichtsfreien Zeit. Rechtlich gesehen ist dies umstritten. Verhandeln Sie, dass nur die Nachhilfestunden gezahlt werden, die Ihr Kind auch bekommt.

    – Nach den ersten Nachhilfestunden beobachten Sie Ihr Kind: Ist es motiviert zum Lernen? Hat es Freude am Nachhilfeunterricht? Wird es gelobt und erhält es eine positive Haltung zum Lernen? Wenn nicht, ist es dringend notwendig mit dem Nachhilfelehrer zu sprechen.

    – Die gute Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Nachhilfelehrer ist immens wichtig. Informieren Sie sich regelmäßig über die Leistungsfortschritte Ihres Kindes. Stellen Sie sicher, dass Ihr Kinder auch das lernt, was in der Schule erwartet wird.  Um exakt die Lernstofflücken zu ermitteln, sollten Sie zwischen dem Nachhilfelehrer und dem entsprechenden Fachlehrer den Kontakt herstellen.

    Unser Tipp: Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass es in der Klasse Ihres Kindes mehrere Kinder gibt, die Förderbedarf in einem bestimmten Fach haben. Da liegt es doch auf der Hand, dass sich zwei oder mehrere Schüler bzw. deren Eltern zusammenschließen und gemeinsam nach einer Nachhilfe suchen. Das senkt die Kosten und kann auch sehr sinnvoll sein. In einer kleinen Gruppe lernt es einfach besser und die Schüler kennen sich bereits. Das Lernen in der Gruppe verhindert außerdem das „Versagergefühl“. Ihr Kind erfährt, dass auch andere Schüler Schwierigkeiten haben und diese beseitigen wollen.

    Unser Service: Hier erhalten Sie unsere kostenlose Checkliste „Nachhilfe“

     

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