• Ein entspannter Tagesstart ist für die ganze Familie sehr wichtig

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    So machen Sie aus dem morgendlichen Chaos ein harmonisches Familienerlebnis

    Die Kinder kommen ohne Hektik in den Kindergarten oder die Schule, Ihr Partner und Sie können sich in Ruhe und gut gelaunt an die Arbeit machen.

    Allerdings sieht der Alltag in deutschen Familien meist anders aus: Hektik, Stress, Streit und schlechte Laune sind morgens an der Tagesordnung. Dabei ist es gar nicht so schwer, aus dem morgendlichen Chaos ein harmonisches Familienerlebnis zu machen. Clevere Frauen zeigt Ihnen, wie es geht:

    Aus dem Inhalt:

    … Analysieren Sie den morgendlichen Zeitbedarf

    … So kommen alle ohne Hektik aus dem Haus.

    … Beliebter Zeitfresser ist besonders bei Teenagern

    Stellen Sie am Abend vorher die Weichen: Decken Sie den Frühstückstisch. Legen Sie Wurst und Käse in den dafür vorgesehenen Behälter, sodass ein Griff in den Kühlschrank genügt, um ihn auf den Tisch zu stellen.

    Überlegen Sie sich, was Sie den Kindern zur Brotzeit mitgeben wollen und richten Sie die Zutaten schon soweit wie möglich her. Brotzeitdosen werden schon am Abend gesäubert und bereit gestellt.

    Erledigen Sie Arbeiten, die sonst gleich morgens fällig wären, am Abend vorher:

    Bringen Sie Ihre Kinder dazu, dass sie sich schon am Abend entscheiden, was Sie am nächsten Tag anziehen wollen.

    Schulranzen oder Rucksack müssen am Abend gepackt werden.

    Kindergartenkinder fragen Sie, ob sie am nächsten Tag irgendetwas Besonderes brauchen.

    Erkundigen Sie sich nachmittags bei Schulkindern, ob sie noch etwas für die Schule brauchen und alle Hausaufgaben erledigt sind.

    Machen Sie das Aufstehen zu einem positiven Erlebnis:

    Analysieren Sie den morgendlichen Zeitbedarf: Wie lange brauchen die einzelnen Familienmitglieder im Normalfall vom Wecken, bis sie das Haus verlassen? Jetzt planen Sie die einzelnen Weckzeiten, wobei sie zum errechneten Zeitbedarf noch jeweils eine halbe Stunde hinzurechnen.
    Auch Sie stellen Ihren Wecker eine halbe Stunde früher. Eine Viertelstunde dieser Zeit nehmen Sie sich, um im Bett so richtig wach zu werden. Hören Sie Musik oder machen Sie leichte Stretchübungen, das bringt den Kreislauf in Schwung. Die andere Viertelstunde nutzen Sie einfach, um in Zukunft morgens nicht mehr so unter Zeitdruck zu stehen.
    Wollen die Kinder partout erst nach mehrmaligen Aufforderungen das Bett verlassen, versuchen Sie es mal mit einem Radio/CD-Wecker, den Sie auf die gleiche Weckzeit stellen, wie Ihren Wecker. Wenn Sie aufstehen, sind die Kids wenigstens schon ein bisschen wacher. Dann sofort Licht aufdrehen, Jalousie hoch und wenn vorhanden Hund oder Katze ins Kinderzimmer lassen. Das bringt Ihre Kinder sicher auf Trab.

    Vermeiden Sie Stress im Bad und beim Anziehen: Stellen Sie einen Badbelegungsplan auf, wenn es immer wieder Probleme gibt, weil jemand das Bad übermäßig lange besetzt. Gemeinsam mit der ganzen Familie legen Sie fest, wer nach wem und vor allem wie lange ins Bad geht. Wer diese Zeit überschreitet, muss einen bestimmten Betrag in die Familienkasse tun.
    Beliebter Zeitfresser ist besonders bei Teenagern das Anziehen, denn selten gefällt auf Anhieb, was sie sich ausgesucht haben. Hier hilft nur: Haben Sie solche Pappenheimer, bestehen Sie dann darauf, dass sie ihre Klamotten am Abend vorher nicht nur heraussuchen, sondern auch anprobieren!
    Genießen Sie das Frühstück: Sie haben jetzt die Voraussetzungen geschaffen, um ein harmonisches Frühstück genießen zu können. Planen Sie für das Frühstück mindestens 20 Minuten ein. Das gilt auch für jeden Einzelnen, wenn nicht alle gleichzeitig an den Tisch kommen, was allerdings viel schöner wäre. Stellen Sie schöne Musik an und entzünden Sie Kerzen.
    So kommen alle ohne Hektik aus dem Haus: Jeder sorgt dafür, dass an seinem eigenen Kleiderhaken Jacke und im Winter auch Schal, Mütze und Handschuhe griffbereit sind. Planen Sie bei kleineren Kindern eine längere Anziehzeit mit ein, so brauchen Sie gar nicht erst anzufangen zu hetzen. Und damit nicht immer alles bei Mama hängen bleibt: „Groß hilft Klein“ und wer fertig ist, geht raus.

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