• Vereinbaren Sie im Geschäft ein Rück­gaberecht und nehmen Sie die Matratze mit.

    Matratzenkauf: Das sollten dabei beachten

    Morgens mit Rückenschmerzen aufgewacht und gute zehn Jahre ist die Matratze wohl auch schon alt? Jetzt wird es aber Zeit für eine neue. Gesagt – getan, doch so einfach ist die Auswahl dann doch nicht, wenn man im Matratzengeschäft steht.

    Auf was kommt es tatsächlich an, damit die neue Matratze auch wieder jahrelang für einen guten, gesunden Schaft sorgt?

    Rainer Sturm / pixelio.de

    Rainer Sturm / pixelio.de

    Grundsätzlich ist zu klären: Federkern, Latex oder Kalt­schaum­?

    Am meisten zum Einsatz kommen Federkernmatratzen. Sie sorgen für einen guten Feuchtigkeitsaustausch und geringe Wärmedämmung. Eignen sich für alle, denen es schnell zu warm wird. Allerdings können sich in der Schaumstoffauflage schnell Kuhlen bilden und die Matratze ist recht schwer.

    Latexmatratzen enthalten synthetischen und/oder natürlichem Kautschuk und sind ebenfalls punktelastisch. Sie geben also nur dort nach, wo sie belastet werden. Sie bieten außerdem eine gute Wärmedämmung und Haltbarkeit, da Schweiß und Wärme dem Latex nichts ausmacht. Auch diese Matratzen sind sehr schwer.

    Kaltschaummatratzen bestehen aus aufgeschäumtem Polyurethan. Im Innern sollen Schaumstoffe unterschiedlicher Dichte und Dicke den liegenden Körper optimal stützen. Sie sind recht strapazierbar, bieten eine gute Wärmeisolierung und sind leicht und einfach zu wenden.

     

    Probe liegen hilft: Man sollte sich unbedingt die Zeit nehmen und Matratzen mit verschiedenen Materialien testen. Also Schuhe aus, Füße hoch und Augen zu. Ist sie hart oder weich genug? Drehen und wenden Sie sich, setzen Sie sich auf und legen Sie sich wieder hin. Fühlen Sie sich wohl mit der Matratze? Probieren Sie verschiedene Matratzen aus.

    Lieber Zuhause testen? Vereinbaren Sie im Geschäft ein Rück­gaberecht und nehmen Sie die Matratze mit. Lassen Sie aber die Verpackungsfolie dran. Jetzt probieren Sie ein paar Nächten Ihren Favoriten aus.

    Der Matratzenbezug lässt sich unkompliziert abziehen und waschen oder reinigen? Um Hausstaubmilben und Schimmelbefall vorzubeugen sollte der Matratzenbezug alle drei Monate gewaschen werden.

    Neue Matratze riecht unangenehm? Anfangs kann das schon sein. Verfliegt der Geruch nicht nach 1-2 Wochen reklamieren Sie das. Übrigens, Mängel wie Liegemulden oder gerissene Nähte können bis zu zwei Jahre nach dem Kauf reklamiert werden.

    Lange Freude an der Matratze: Wenden Sie die Matratze regelmäßig. Tauschen Sie dabei auch auch Kopf- und Fußende. Machen Sie Hausstaubmilben das Leben schwer und achten Sie drauf, dass die Matratze auch von unten gut belüftet wird. So können Sie auch den Schimmelbefall vermeiden.

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