• Lebensmittel im Kühlschrank: richtig aufbewahren – länger genießen

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    Kühlschrank: Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Co. – richtig lagern

    Damit der Kühlschrank nicht zur Keimschleuder wird, sollte neben der regelmäßigen Reinigung auch jedes kleine Malheur zwischendurch gleich beseitigt werden, zum Beispiel wenn Fleischsaft oder Auftauwasser ausgetreten sind. Sonst bestehe die Gefahr, dass Lebensmittel, die vor dem Verzehr nicht erhitzt werden, mit Salmonellen oder anderen gefährlichen Keimen in Kontakt kommen.

     

    Herrscht außerdem Chaos im Kühlschrank, erschwert das nicht nur die Suche. Auch die Qualität der Lebensmittel kann darunter leiden, und manches verdirbt schneller als nötig. Auch liegen oft Dinge im Kühlschrank, die dort eigentlich gar nicht hingehören.

    Auch wenn der Kühlschrank eine wunderbare Möglichkeit bietet, Verderbliches länger aufzubewahren, gilt: nicht überfüllen! Wenn kein Platz mehr zwischen den einzelnen Produkten bleibe, könne die Luft nicht ausreichend zirkulieren. Die Folge ist, dass die Lebensmittel nicht optimal gekühlt werden und schneller verderben.

    Bei herkömmlichen Geräten ist die Temperatur im Kühlschrank nicht überall gleich. Am kältesten ist es in der Nähe des so genannten Verdampfers, also an der Rückwand und der darunterliegenden Glasplatte. Nach oben hin wird es kontinuierlich wärmer. Auch in den Gemüse- und Türfächern herrschen mildere Temperaturen.

    Damit die Lebensmittel länger haltbar sind, gehört jedes Produkt an den richtigen Platz:

    • Obst und Gemüse in den dafür vorgesehenen Fächern aufbewahren – am besten getrennt.
    • Leicht verderbliche Produkte wie Fisch, Frischfleisch oder Wurst auf der Glasplatte lagern.
    • Eine Etage höher lassen sich Milchprodukte wie Joghurt und Sahne gut aufbewahren.
    • Ganz oben haben Käse, zubereitete Speisereste oder Geräuchertes ihren Platz.
    • Lebensmittel, die nur leicht gekühlt werden müssen, wie Butter, Eier oder Marmelade, sind in der Kühlschranktür am besten aufgehoben. Auch Getränke, Dressings oder Tuben finden dort ihren Platz.
    • Brot oder Speiseöl muss nicht in den Kühlschrank.
    • Auch manche Obst- und Gemüsesorten reagieren auf die darin herrschenden Temperaturen mit Kälteschäden oder verlieren ihr Aroma. Ananas, Avocados, Bananen, Mangos, Papayas, Zitrusfrüchte und Melonen sollten in einer möglichst dunklen und kühlen Ecke aufbewahrt werden, falls kein Keller oder keine Speisekammer verfügbar ist.

    Äpfel müssen immer getrennt von anderem Obst oder Gemüse gelagert werden, da sie das Reifehormon Ethylen produzieren. Umgekehrt könne man gezielt eine schnellere Reifung von noch grünen Bananen oder Tomaten bewirken, wenn man sie neben Äpfel legt.

    Tomaten gehören übrigens ebenso wenig in den Kühlschrank wie Auberginen, Gurken, grüne Bohnen, Kartoffeln, Kürbis, Paprika und Zucchini.

    Speisereste sollte man schnell abkühlen und in fest verschlossenen Behältern in den Kühlschrank stellen.

    Grundsätzlich ist es besser, Lebensmittel immer gut verpackt zu lagern. So vermeidet man, dass etwa Wurst oder Käse austrocknen und Milchprodukte fremde Gerüche annehmen.

    Auch aus hygienischen Gründen gehören Frischfleisch oder Fisch in verschließbare Verpackungen. Geöffnete Konserven sollte man umfüllen.

    Tipp: Um langfristig Geld zu sparen und um Lebensmittel länger haltbar zu machen, können Dosen Abhilfe schaffen. Manche besitzen im Deckel eine dünne Membran, die dafür sorgt, dass keine Gerüchte an den Kühlschrank abgegeben werden, der Käse aber trotzdem atmen kann und sich kein Schwitzwasser in der Dose bildet – denn dieses fördert die Schimmelbildung aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehalts.

    Wie Sie unangenehme Gerüche mithilfe natürlicher Hausmittel aus dem Kühlschrank noch verbannen können, verraten wir Ihnen im Folgenden: Aufgrund der vielen Lebensmittel lässt es sich nicht gänzlich vermeiden, dass es im Kühlschrank irgendwie unangenehm riecht. Diese Gerüche kann man jedoch mit einfachen Haushaltstricks neutralisieren: Loses Kaffeepulver kann den Geruch binden und verbreitet gleichzeitig einen angenehmen Duft. Alternativ gelten auch Natron oder Backpulver als Geruchskiller – wichtig ist nur, dass Sie das Pulver auf einer Schale offen in den Kühlschrank stellen, damit es seine Wirkung entfalten kann.

    Quelle: ua. Vital, obx-medizindirekt

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