• Ich bin sehr zufrieden und werde zukünftig meine Fenster viel öfter putzen

    Einsprühen, wischen, saugen, das war’s. Jetzt macht mir sogar Fensterputzen Spaß.

     

    Fenstersauger 1Da wir sieben große Fenster, eine Fensterfront im Gästezimmer, eine Balkontür und eine Tür mit Glaseinsatz zur Küche sowie diverse Spiegel haben, gibt es bei mir natürlich auch immer sehr viel zu putzen. Leider bin ich diesbezüglich etwas faul und war daher umso glücklicher, den Fenstersauger ausprobieren zu können.

    Der Fensterreiniger eignet sich sowohl zum Nasssaugen der Fenster und zum Trockensaugen.

    Allerdings gilt auch beim Trockensaugen, dass sich der Fensterreiniger nicht dazu eignet, größere Mengen Schmutz aufzusaugen. Man sollte übrigens darauf achten, dass man vor dem Trockensaugen eventuell vorhandenes Schmutzwasser aus dem Auffangbehälter entfernt und ihn trocknet.

     

    Collage 1.1Alle Einzelteile sind sehr gut verpackt und größtenteils mit Luftpolsterfolie vor Beschädigung geschützt. Zum Lieferumfang gehören natürlich eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, sowie unter anderem eine Sprühflasche mit Sprühaufsatz und Wischaufsatz inkl. Mikrofasertuch, zwei verschieden große Absaugaufsätze, ein Staubfilter und eine Fugendüse zum Trockensaugen. Natürlich gibt es auch weiteres Zubehör wie einen Netzadapter um den Sauger überhaupt erst aufladen zu können.

     

    Beim Aufladen ertönt ein Piepton, sobald der Akku vollständig geladen ist, ertönen drei. Außerdem wird der Ladevorgang durch das Blinken einer blauen Lampe angezeigt. Das erste vollständige Aufladen hat bei mir über zwei Stunden gedauert, was mir zunächst recht lang vorkam. Da ich aber alle Fenster putzen konnte ohne zwischendurch den Akku nachzuladen, war es dann doch in Ordnung.

    Die Inbetriebnahme gestaltet sich auch sehr einfach.

    Zunächst habe ich die Sprühflasche zusammengeschraubt, mit Wasser und Fensterreiniger gefüllt. Der Sprühkopf hat, wie man es von den meisten Sprühflaschen kennt, zwei Einstellmöglichkeiten, einmal sprüht ein feiner Nebel oder ein fester Strahl und wir einfach auf die Flasche geschraubt. Dann setzt man einfach noch den Aufsatz mit dem Mikrofasertuch auf und fertig. Ebenso einfach ist der Zusammenbau des Saugers. Ich habe mich für den großen Absaugaufsatz entschieden, da wir viele große Fenster haben. Für kleinere Fenster und Spiegel eignet sich auch der kleine Aufsatz.

    Das Einsprühen funktioniert einwandfrei, allerdings hat der Mikrofaseraufsatz noch einen Abziehaufsatz, weshalb ich es ein wenig unpraktisch finde, da man den Teil mit dem Mikrofasertuch immer sehr gerade halten muss. Da die Sprühflasche aber lang und schmal ist, ist das nur ein geringes Problem und man kann, auch wenn man so klein ist wie ich (ca. 165cm), hohe Fenster sehr gut einsprühen und wischen. Das Wischen ist nötig um festsitzenden Schmutz zu lösen.

    Fenstersauger 2Putzt man oft seine Fenster, dann reicht möglicherweise auch das Einsprühen alleine.

    Meine Fenster waren jedoch schon etwas schmutziger, man hat die Regentropfen ziemlich gut gesehen, deshalb habe ich sie auch alle vorreinigen müssen. Dabei hätte ich mir sehr gewünscht, dass dem Paket ein zweites Mikrofasertuch beiliegt, um das erste, sobald es schmutzig ist, auszutauschen und zu waschen. Das benutzte Mikrofasertuch kann man aber ganz leicht lösen, es hat auf einer Seite einen Klettverschluss, den man öffnen kann um das Mikrofasertuch einfach abzuziehen und auszuwaschen.

    Praktisch: Die Fenster sind streifenfrei sauber

    Das Absaugen klappt viel besser als ich gedacht hätte. Die Fenster sind streifenfrei sauber, bis auf einzelne Stellen ganz am Rand, wo ich doch nicht feste genug gedrückt habe oder den Sauger etwas schief gehalten habe. Aber noch nie habe ich so schnell ein Fenster geputzt! Ratzfatz fertig!

     

    Nach dem Fensterputzen muss man den Schmutzwasserbehälter leeren und es empfiehlt sich, die benutzten Aufsätze einmal abzuspülen. Der Behälter lässt sich ganz einfach entfernen und auch die Aufsätze gehen problemlos wieder ab.

    Einsprühen, wischen, saugen, das war’s. Jetzt macht mir sogar Fensterputzen Spaß. Was mir allerdings nicht ganz so gut gefällt ist die Lautstärke des Saugers. Er kommt mir für seine Größe doch etwas zu laut vor. Allerdings kenne ich keine anderen Fenstersauger und kann nicht sagen, ob er jetzt im Vergleich lauter oder leiser ist als andere.

    Insgesamt bin ich sehr zufrieden und werde zukünftig meine Fenster viel öfter putzen.

    Für ein Fenster braucht es vielleicht drei Minuten, außerdem ärgere ich mich nicht mehr über Streifen und Schlieren. Ich schätze, jetzt weiß ich auch, was ich meiner Mutter zum nächsten Geburtstag schenken kann!

    Comments (1)

    1. Hauspaps

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      Fensterreinigung ohne Streifen kriege ich auch nie hin. Es ist auch immer so eine mühsame Aufgabe. Danke jedenfalls für den Test, ich kann mir gut vorstellen, dass die Fensterreinigung mit so einem Sauger deutlich angenehmer (und gründlicher!) wird.

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