• Wäschetrockner, um im Winter schnell trockene Kleidung zu haben

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    So wird die Wäsche auch im Winter trocken

    Was im Sommer eine Kleinigkeit ist, kann sich im Winter zu einem richtigen Problem auswachsen: Das Trocknen der Wäsche. Vor allem in Neubauten, die sehr stark abgedichtet sind, kann die Luftfeuchtigkeit nicht entkommen und die Wäsche, die an der Wäscheleine hängt, kann nicht trocken werden.

     

    So beginnt ein Kreislauf – die Wäsche beginnt zu müffeln und die Wände fangen an zu schimmeln. Dagegen kann man etwas tun! In erster Linie sind natürlich Wäschetrockner eine gute Alternative, um auch im Winter schnell trockene Kleidung zu haben. Die alte Mär, dass Wäschetrockner Stromfresser sind, gilt schon lange nicht mehr. Denn die modernen Geräte sind energieeffizient. Wie viel Strom der Trockner letztendlich verbraucht, hängt alleine von der Technik des Gerätes ab. Die aktuellen Modelle verbrauchen deutlich weniger Energie als die älteren. Außerdem kann so durch den Verzicht von Weichspüler die Umwelt entlastet werden, denn die Wäsche kommt bereits flauschig weich aus dem Trockner heraus. Im Winter und bei feuchter Luft trocknet im Freien die Wäsche schlecht – auch hier empfiehlt sich der Kauf eines elektrischen Wäschetrockners.

    Trockner haben Vor- und Nachteile

    Bei den Wäschetrocknern muss man zwischen zwei Arten unterscheiden, zwischen Abluft- oder Kondenstrockner. Der Ablufttrockner hat den Vorteil, dass er im Anschaffungspreis günstiger ist, jedoch müssen einige Voraussetzungen gegeben sein, damit man einen Ablufttrockner aufstellen kann. Diese Art von Trocknern benötigt einen Abluftschlauch, damit die feuchte Luft abgeleitet werden kann. Das kann durch ein Fenster oder durch ein Ableitungssystem geschehen. Ist diese Möglichkeit nicht gegeben, sollte man sich für einen Kondenstrockner entscheiden. Auch beim Stromverbrauch gibt es Unterschiede. Der Ablufttrockner verbraucht nämlich circa zehn Prozent weniger Strom.

    Neu: Wärmepumpentrockner

    In mehrfacher Hinsicht die beste Technik, um Wäsche zu trocknen, bieten die Wärmepumpentrockner. Nicht nur wer viel wäscht, sollte seinen alten Trockner gegen ein Modell der neuen energiesparenden Trocknergeneration tauschen. Wärmepumpentrockner entfeuchten die Abluft, indem die Feuchtigkeit am kalten Teil der Wärmepumpe kondensiert und am warmen Teil die zugeführte Raumluft erhitzt und in die Trommel geleitet wird. Dadurch wird mindestens 50 Prozent, zumeist sogar zwei Drittel, der Energiekosten im Vergleich zu anderen Geräten eingespart.

    Ein Vergleich: Kondens- und Ablufttrockner

    Abhängig von der jeweiligen Trommelgröße verbrauchen Kondens- und Ablufttrockner mindestens drei Kilowattstunden pro Trocknung. Der Stromverbrauch der Wärmepumpengeräte hingegen liegt selbst bei den preiswertesten Geräten nur bei 1,5 bis 1,8 Kilowattstunden. Auch wenn der Anschaffungspreis solch eines Modells zunächst höher ist als eines der älteren Modelle, so hat man die Differenz durch die Stromeinsparung bereits nach ein paar Jahren wieder heraus.
    Auch gasbetriebene Wäschetrockner sind energiesparend. Doch in Deutschland sind diese Geräte nur wenig verbreitet und dementsprechend schwierig zu erwerben.

    Worauf ist beim Kauf eines Wäschetrockners zu achten?

    Beim Kauf eines neuen Trockners sind verschiedene Dinge zu beachten. Mit steigender Trommelgröße steigt auch der Stromverbrauch. Außerdem sollte die Trommel stets gut gefüllt sein. Für einen Zweipersonenhaushalt wäre eine Trommelgröße von 9 Kilogramm deutlich überdimensioniert. Energie sparen kann man zusätzlich, indem die Wäsche nicht zu nass ist, die in den Trockner gefüllt wird.

    Daher sollte diese in einer Waschmaschine mit mindesten 1.000 Umdrehungen gut geschleudert werden. Schafft die Waschmaschine sogar 1.400 Umdrehungen, verkürzt sich die Trockenzeit um bis zu 30 Minuten. Auch ein Feuchtigkeitssensor im Wäschetrockner selbst hilft beim Stromsparen. Er misst die Feuchtigkeit der Wäsche und beendet den Trockenvorgang automatisch, sobald die Wäsche den gewünschten Trockengrad erreicht hat.

    Beim Neukauf ist ein Blick auf den exakten Stromverbrauch und die EU-Energieklasse hilfreich. Die Mehrzahl der neueren Trockner erreichen hier die Energieeffizienzklasse A. Trotzdem gibt es Modelle, die die Einstufung A sogar noch um bis zu 60 Prozent unterbieten. Daher wurde ein neues Label eingeführt, welches nun in die Klassen A, A+, A++ und A+++ unterscheidet.

    Richtig lüften und ausreichend heizen

    Die Wäsche wird jedoch auch ohne Trockner trocken, wenn man nämlich richtig lüftet und so die Luftfeuchtigkeit aus dem Raum entweichen lässt. Drei-bis viermal am Tag fünf bis zehn Minuten stoßlüften bringt den idealen Luftaustausch. Dazu sollte der Raum ausreichend geheizt werden, optimal sind 21 bis 22 Grad Celsius. Kellerräume sind daher nur bedingt zum Trocknen der Wäsche im Winter geeignet, da die Temperatur immer etwas zu niedrig ist.

    Luftig aufgehängt trocknet Kleidung besser

    Darüber hinaus sollte die Kleidung auch richtig aufgehängt sein – auf keinen Fall sollte man die Kleidungsstücke übereinander auf die Wäscheleine oder den Wäscheständer geben. Sie muss luftig hängen, damit die Luft zwischen den einzelnen Stücken zirkulieren und somit die Feuchtigkeit abtransportiert werden kann. Der Wäscheständer muss wiederum frei im Raum stehen, nicht zu nah am Fenster oder an der Mauer. Feuchtigkeit lagert sich nämlich an Umgebungsgegenständen wie der Wand ab und dadurch entsteht schädlicher Schimmel.

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