• Minderjährige können nur so viel Geld abheben wie…

    Jugendgirokonten: Zinsen für’s Taschengeld?

    Endlich Taschengeld! Doch was nun – Handy neu aufladen oder doch ab damit ins Sparschwein? Wer clever ist, macht aus seinem Taschengeld noch etwas mehr.

    Denn wer sich sein Geld nicht bar auszahlen, sondern auf ein Jugendgirokonto überweisen lässt, bekommt bei vielen Banken Zinsen. FINANZtest hat 59 Jugendkonten ausgewählt, und sagt, welche kostenlos sind und wo es die höchsten Zinsen gibt.

    Im Gegensatz zu Girokonten für Erwachsene sind Jugendkonten fast immer kostenlos.

    Mit einer Kundenkarte und der dazugehörigen PIN können die Jugendlichen das Geld am Automaten abheben und Überweisungen tätigen. Um solch ein Konto einzurichten, benötigen die Banken bei Minderjährigen die Genehmigung der Eltern. Wer älter als 18 Jahre ist, muss nachweisen, dass er Schüler, Student, Azubi, Wehr- oder Zivildienstleistender ist. Zudem gibts bei fast allen Jugendgirokonten Zinsen auf das Guthaben.

    Meist liegen diese zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. Allerdings gilt dieser Satz meist nur bis zu einer bestimmten Guthabensumme.

    Aber: Mit 27 Jahren ist allerdings meist Schluss mit dem Jugendkonto.

    Minderjährige können nur so viel Geld abheben wie auf dem Konto vorhanden ist.

    Erst wenn sie volljährig sind, dürfen sie ihr Konto auch überziehen: Viele Banken räumen ihren Kunden dann ungefragt einen Dispositionskredit ein. Die Höhe bestimmt das Kreditinstitut. Doch Vorsicht: Bei Überziehungszinsen zwischen 10 und 16 Prozent können Jugendliche schnell in der Schuldenfalle landen. Und die Hemmschwelle, auf Pump zu leben, ist für viele nicht sehr hoch: Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Inkassounternehmen haben bereits 12 Prozent der 13- bis 24-jährigen Schulden – im Schnitt 1 800 Euro.

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