• Haustiere sind für viele Menschen die besten Freunde.

    Mit Haustieren leben – wenn die Mieze zum Schmusen kommt

    Radka Schöne / pixelio.de

    Radka Schöne / pixelio.de

    Haben Sie auch Haustiere? Prima, dann tun Sie sich täglich etwas Gutes. Wer mit seinem Haustier tobt, spielt, schmust, stärkt täglich Körper und Seele. Studien belegen, die Anwesenheit und das Streicheln eines Tiers senkt den Blutdruck und Stress wird reduziert. Sicher, wenn die Katze sich schnurrend an Sie schmiegt, dann geht dem Menschen einfach das Herz auf 😉

    Millionen Miezen schmusen auf deutschen Sofas, da sie fast zu Jedem passen: Nicht nur für Single sondern auch für Senioren sind Katzen als Haustiere ideal. Sie sind Einzelgänger und können sich sehr gut allein beschäftigen. Klar, sie haben ihren eigenen Willen, behalten aber dennoch ihr sanftmütiges, freundliches Wesen. Befehle von Menschen nehmen sie natürlich nicht entgegen. Dennoch sind sie da, wenn wir sie brauchen: Sie sind ausgezeichnete Zuhörer und haben sowohl für kleine Wehwehchen als auch für schwere Krisen immer Verständnis. Daheim spendet sie Gesellschaft und sie sorgt sogar dafür, dass der Besitzer auch leichter Kontakt zu Nachbarn und Tierfreunden findet. Sie haben sofort ein schönes Gesprächsthema, über das sie sich mit Anderen austauschen können. Katzen geben Menschen das Gefühl, gebraucht zu werden und das kann z. B. für kranke Menschen ein Anreiz darstellen, schnell wieder auf die Beine zu kommen, um die Mieze bestens zu versorgen.

    Spielen Sie auch mit dem Gedanken eine Stubenkatze bei sich einziehen zu lassen?

    Bevor die Mieze zu Ihnen nach Hause kommt, sollten Sie einiges beachten. Je nach Rasse und Herkunft kann die Katze nichts, wenig z. B. vom Bauernhof oder Tierheim oder 1.000 Euro beim Züchter kosten. Zur Grundausstattung gehören eine Katzentoilette, ein Kratzbaum, Futternäpfe und evtl. Spielzeug. Für Trocken- und Dosenfutter sollten Sie ca. 50 Euro pro Monat einkalkulieren, für Katzenstreu rund 10 Euro. Das Futter sollten Sie auf mehrere Mahlzeiten am Tag verteilen. So ist es immer frisch und die kleinen Portionen sind besser für die Verdauung. Klar, desto größer Ihr Zuhause, umso mehr Auslauf hat Ihre Katze. Wenn möglich, lassen Sie die Mieze auch öfter nach draußen.

    Der blaue EU-Heimtierausweis für Ihre Katze

    Den Pass gibt es bei Ihrem Tierarzt. Das Dokument enthält die Tätowierung oder die Mikrochipnummer der Katze. Für Ihre Katze ist eine Grundimmunisierung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche sowie eine Entwurmung wichtig. Freilaufende Katzen sollten zudem gegen Tollwut geschützt werden. Die Katzenschnupfen-Impfung wird jährlich aufgefrischt, die gegen Katzenseuche in einem Abstand von drei Jahren. Die Impfauffrischungen kosten rund 50 Euro und sollten, wie die Tollwut-Impfung im Ausweis eingetragen werden. Auch eventuell notwendige Behandlungen gegen Zecken und Bandwürmer sind im Heimtierausweis zu vermerken.

    Urlaub Wohin mit der Katze?

    Da Katzen Reviergänger sind, bleiben sie am liebsten in ihrer gewohnten Umgebung. Fragen Sie bei Freunden und/oder Nachbarn, ob sie Ihre Katze versorgen können. Das wäre die einfachste Lösung für Ihren Vierbeiner.

    Für die Unterbringung in einer Tierpension sollten Sie mit 15 Euro pro Tag rechnen. Ohne Terminvereinbarung – der erste Eindruck zählt – schauen Sie sich die favorisierten Tierpensionen an. Wie sind die Tiere untergebracht? Sind die Räume sauber, nicht überfüllt und steht frisches Wasser bereit? Die Futternäpfe sind sauber? Gibt es evtl. einen Garten für den Freilauf? Wie geht das Personal mit den Tieren um? Und lassen Sie sich unbedingt den Sachkundenachweis nach § 11 Tierschutzgesetz zeigen. Betreiber von Tierpensionen müssen drüber verfügen.

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