• Haarwuchs an den „falschen“ Stellen? So können Sie lästige Behaarungsprobleme einfach lösen…

    Die unterschiedlichen Arten der Haarentfernung: Glatte und schöne Haut

    Das gute Aussehen ist heutzutage nicht mehr nur den Akteuren oder Modells vorgehalten. Der Fokus liegt zu einem auf dem Gesicht und dem Haar, zweitens ist eine gute Figur und glatte, unbehaarte Haut, was auch immer mehr für Männer interessant wird, wichtig.

     

    Wachstum und Ausfall: Das Leben eines Haars ist einem Zyklus unterworfen, der in drei Phasen unterteilt wird. Die erste Phase nennt man die Wachstums- oder Anagenphase, dann kommt die Übergangs- oder Katagenphase und als letzte die Ausfall- oder die Telogenphase. Jedes einzelne Haar besteht aus der Haarwurzel und Haarschaft. Die Wachstumsphase ist je nach Körperregion anders: Die Körperhaare beispielsweise haben eine kürzere Wachstumsphase als die Kopfhaare.

    Die Behaarung hängt im Allgemeinen von den unterschiedlichen Erbanlagen ab.

    Bei den Männern sind für die Körperbehaarung auch die Hormone, vor allem die Androgene, verantwortlich, die einen kräftigeren Haarwuchs im Gesicht, an den Armen und Beinen beeinflusst. Bei den Frauen fällt die Behaarung in diesen Körperregionen kaum auf. Der Haarwuchs an den „falschen“ Stellen kann das ästhetische Empfinden negativ beeinflussen oder sogar stören. Um das lästige Behaarungsproblem an bestimmten Körperstellen zu lösen, bieten sich grundsätzlich zwei Methoden der Haarentfernung an: mechanisch – auch Epilation genannt, oder chemisch – was man auch als Depilation versteht.

    Im Kampf gegen die lästigen Härchen

    Die wichtigsten Methoden im Einzelnen. Zu den mechanischen Körperenthaarungsmethoden gehört unter anderen die Rasur, das Auszupfen wie auch die elektrolytische Haarentfernung.

    1. Rasur: Um schnell und unkompliziert mit dem Haarwuchs fertig zu werden, empfiehlt sich die Elektro- oder Nassrasur. Sie sind die populärsten und am weitesten verbreiteten Methoden der Haarentfernung. Zu den Vorteilen kann man auf jedem Fall die Schnelligkeit und Einfachheit der Durchführung nennen, eine Rasur ist rasch erledigt und auch schmerzlos, was vor allem bei den Frauen wichtig ist. Als Nachteil muss man jedoch eingestehen, dass das Ergebnis von kurzer Dauer ist – rasierte Haare wachsen wieder sehr schnell nach, was alle paar Tage eine Nachrasur erfordert. Für die Nassrasur benötigt man einen Rasierer und Rasierschaum, Trockenrasur erfordert dagegen einen Elektrorasierer. Dabei ist die Nassrasur viel gründlicher als eine trockene Rasur. Je nach Empfindlichkeit der Haut empfiehlt es sich, mit oder entgegen der Wachstumsrichtung zu rasieren: Entgegen der Wuchsrichtung bleibt das Ergebnis sehr glatt, mit der Wuchsrichtung rasiert man bei empfindlicher Haut, damit sie weniger gereizt wird.

    2. Epiliergerät: Mit einem Epilierer kann man die Pausen zwischen den Rasuren ausdehnen, weil dadurch das Haar samt Wurzel ausgezupft wird. Ein Epiliergerät besitzt rotierende Scheibenpaare, drehende Walzen oder Federn, die wie Pinzetten sogar die kleinsten Härchen mit ihren Wurzeln aus der Haut herausziehen. Diese Methode ist allerdings um Einiges schmerzhafter als die Rasur, deswegen auch je nach Empfindlichkeitsbefinden nicht für jeden geeignet. Der Vorteil ist jedoch der, dass man nach dem Epilieren bis zu drei Wochen Ruhe hat. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten die Haare nicht länger als ein Zentimeter sein, die beste Länge ist zwischen 0,3 und 0,5 Zentimetern. Vor der Epilation sollte die Haut gereinigt, entfettet und abgetrocknet werden. Als empfehlenswert hat sich der Einsatz des Kältekissens bewahrt, damit werden die Schmerzen ein wenig gelindert. Epilierer schaffen beste Resultate an den Beinen, unter den Achseln und in der Bikinigegend ist die Haut sehr weich und leistet somit den Pinzetten nicht genügend Widerstand, außerdem ist die Behandlung an den Stellen auch sehr schmerzhaft. Die beste Tageszeit für die Epilation ist der Abend, weil die Haut danach Zeit hat, um sich zu beruhigen. Nach der Behandlung sollte man vor der Benutzung von Deos und Parfüm zunächst absehen.

    3. Wachs: die Mutprobe. Die Haarentfernung mittels Wachs ermöglicht auch längere Pausen zwischen den Behandlungen zu halten. Enthaarung mit Wachs gibt es in zwei Ausführungen: als Warm- und als Kaltwachs.

    Zunächst sollte die Haut wie vor dem Epilieren vom Hautfett befreit und gut abgetrocknet sein. Die Wachspräparate trägt man in die Haarwuchsrichtung auf die Haut auf. Nach einer kurzen Wartezeit drückt man spezielle Papier-, Baumwoll- oder Folienstreifen darauf und zieht diese flach, gegen die Haarwuchsrichtung schnell ab. An den Streifen bleiben Wachs und die Härchen hängen. Bei empfindlicher Haut kann man gewisse Schmerzen fühlen. Deswegen empfiehlt es sich auch, nach dem ruckartigen Entfernen der Streifen die behandelten Hautpartien mit den Fingern zu drücken, damit das Blut nicht in die Kapillaren fließt. Diese Methode ist vor allem für die einigermaßen schmerzunempfindlichen Beine geeignet. Man sollte jedoch nur kleinere Partien auf einmal bearbeiten, auf keinem Fall größere Hautstelle mit einem Ruck behandeln. Bei Krampfadern, Wunden oder Besenreiser in jedem Fall den Hautarzt um Rat fragen.

    4. Halawa: Diese Substanz kannten schon die Ägypter, die Anwendung ist der Wachsbehandlung ganz ähnlich. Die Halawa wird aus Zucker oder Honig zu gleichen Teilen mit Zitronensaft oder Ölen vermischt. Die Mischung kocht man dann, bis sich eine kaugummiähnliche Masse bildet. Die Masse kann man dann nach der Abkühlung auf die Haut auftragen und mittels Vlies entfernen.

    5. Fadenepilation: Die Haarentfernungsmethode aus dem Orient verspricht jedenfalls eine glatte Haut. Zwischen den Fingern beider Hände werden Fäden schnell gedreht und über die Haut geführt. Die Härchen verfangen sich zwischen den Fäden und werden somit rasch entfernt.

     

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