• Konsequente und folgerichtige Haltung der Eltern

    Mit Konsequenz erziehen – Die besten Reaktionen auf unerwünschtes Verhalten

    Erziehungsexperten betonen, wie wichtig eine konsequente und folgerichtige Haltung der Eltern für Kinder ist. Vorteil: Erziehung mit logischen Folgen wird von Kindern nicht als Strafe aufgefasst, was es für sie leichter macht, die Konsequenzen zu akzeptieren.

     

    Das Problem kennen Sie bestimmt: Es fällt einem garantiert gerade keine passende logische Konsequenz ein, mit der man auf ein nicht erwünschtes Verhalten reagieren kann. Clevere Frauen hat für Sie die 11 besten Konsequenzen für solche Übeltäter aufgelistet, die Verbote übergehen oder nicht tun, was sie sollen:

    Nervtötendes Trödeln z. B. morgens vor Kindergarten oder Schule.

    Treiben Sie Ihr Kind nicht wie bisher den ganzen Morgen zur Eile an und drohen Sie auch nicht mit irgendwelchen Erziehungsmaßnahmen. Besser, verlangt aber harte Nerven: Lassen Sie Ihr Kind ohne Pullover, Schuhe oder Jacke in den Kindergarten gehen. Das Schulkind kommt halt zu spät. Den Rest erledigt der Lehrer, mit dem Sie Ihre Maßnahme am besten vorher absprechen.

    Trotz Ermahnung wird beim Essen immer zu viel auf den Teller geladen und dann die Portion nicht aufgegessen. Experten raten: Nachtisch oder Süßigkeiten für den Tag streichen.

    Essenszeit, aber Ihr Kind hat gerade keine Lust.

    Natürlich stellt sich der Hunger dann aber nach einer halben Stunde ein. Nicht lange bitten und betteln, den Teller weg und – wenn überhaupt – als Zwischenmahlzeiten Obst anbieten. Süßigkeiten sind natürlich nicht erlaubt.

    Es wird mit dem Essen herumgespielt und sie können derartige schlechte Tischmanieren nicht akzeptieren. Clevere Frauen rät: Teller nach Ermahnung wegstellen und auf gar keinen Fall wieder zurückgeben. Oder das Kind an einem anderen Tisch essen lassen, damit die Familie die schlechten Manieren nicht ertragen muss.

    Eskalierender Streit mit Geschwistern: Jeder in sein Zimmer. Geht das nicht, auf eine andere Art räumlich trennen.

    Ihr Kind drückt sich immer vor dem Zähneputzen: Einen Tag lang keine Süßigkeiten, da die ja schädlich sind. Oder für eine Weile kein Bussi geben, da Zähne nicht sauber (nicht bei Sensibelchen anwenden).

    Nicht aufhörende Trotzanfälle.

    Auszeit geben, das heißt für kurze Zeit von einer Aktivität ausschließen oder den Trotzkopf ruhig, aber bestimmt in ein anderes Zimmer bringen. „Wenn es dir besser geht, kommst du wieder zu uns. Hat es sich beruhigt, dann aber das Kind nicht auf sein Trotzverhalten ansprechen. Beispiel: Bei einem Wutanfall beim Spielen eines Spiels lassen Sie den Übeltäter erst mal eine Weile zuschauen. Oder Sie lassen ihn beim nächsten Mal nicht mitspielen nach dem Motto „du führst dich immer so auf!“

    Trotz Verbot wird auf die Straße gelaufen bzw. mit dem Dreirad, Roller oder Fahrrad gefahren oder gar das Grundstück verlassen: Das „Fahrzeug“ wird für diesen Tag konfisziert. Wenn Ihr Kind zur Straße läuft, ins Haus bringen, Freunde nach Hause schicken.

    Zimmer wird nicht aufgeräumt.

    Versuchen Sie es doch mal mit einer Art Familienfundbüro in Form einer großen Kiste. Da hinein tut jedes Familienmitglied alles, was so am Boden herumliegt. Nur einmal in der Woche darf die Kiste wieder ausgeleert werden. Eine andere Möglichkeit ist der berühmte Müllsack. Sämtliche Dinge, die unaufgeräumt sind – auch Klamotten – kommen für eine längere Zeit in den Müllsack.

    Bei älteren Kids hilft diese Methode: Ja nicht die Wäsche aufräumen, allenfalls verknuddelt und schmutzig in den Schrank damit. Aus irgendwelchen Gründen, dann gerade länger nicht waschen. Ergebnis: Ihr Kind hat nichts Ordentliches mehr anzuziehen – für Teenager eine entsetzliche Situation.

    Terminvereinbarungen werden nicht eingehalten: Nächstes „Ausgehen“ oder Treffen mit Freunden wird gestrichen.

    Hausaufgaben werden nicht oder nur unter Protest gemacht oder nur schlampig.

    Fernsehen bzw. Computerzeit werden reduziert oder gestrichen. Fängt Ihr Sprössling seine Hausaufgaben immer erst kurz vor dem Abendessen an, wirkt ein Fernsehverbot für den Abend. Auch wirksam: Ihr Kind darf nicht am Abendessen teilnehmen. Es muss später allein essen, wenn die Hausaufgaben im Kasten sind.

    Am besten: Stellen Sie die Regel auf, dass weder Fernseher noch Computer eingeschaltet werden dürfen, wenn nicht alles erledigt ist – inklusive Saxofon spielen und Meerschweinchen versorgen.

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