• Tolles Buch für Erstleser; mit Stempeln und Rätseln, die die Kinder motivieren…

    Super Erstleser-Spaß mit tollen Belohnungsstempeln, die die Kinder motivieren 😉

    Frau Julia M. Mutter von einer Tochter (6 Jahre) und zwei Jungen (8 Jahre / 7 Monate) möchte euch dieses Buch vorstellen:

    Darum gehts: Die erste Geschichte handelt, auf insgesamt 35 Seiten, von der Stärke der Olchis, denn wer die Olchis kennt, weiß dass sie unheimlich stark sind. Und genau wie Menschenkinder, so wollen auch die Olchi Kinder sich messen und vergleichen. Also streiten Bruder und Schwester Olchi darum, wer der/die Stärkere von beiden sei.

     

    Im ersten Kapitel (7 Seiten) wird kurz und knapp erklärt, womit jeders Mitglied der Olchi-Familie gerade beschäftigt ist. Anhand dieser Beschreibungen können auch Nicht-Olchi-Kenner ganz schnell die etwas merkwürdigen Vorlieben der Olchis kennenlernen.
    Auf den nächsten 14 Seiten des zweiten Kapitels duellieren sich nun die beiden Geschwisterkinder in den Kategorien: Weitwurf mit Schlammknödeln, Stemmen von Autoreifen, Hochsprung über die Müllkippe, Steine zerbeißen und vieles mehr.

    Der Streit wird in Kapitel drei von Mama-Olchi unterbrochen, die für das Mittagessen die Fischgräten benötigt, auf welche sich der große, schwere Drache „Feuerstuhl“ gelegt hat. Jedes der beiden Olchi-Kinder meint den Drachen hochheben zu können um der Mutter die fehlende Zutat zu besorgen, allerdings braucht es weit mehr als nur einen Olchi – die ganze Familie muss mit ran! Kein Problem, denn Zusammenhalt wird bei den Olchis groß geschrieben, dies ist im vierten Kapitel gut zu erkennen.

    Rätsel lösen zu vorangegangenen Geschichten

    Nach dem ersten Leseteil kommt dann auf insgesamt 16 Seiten die Rätselwelt passend zur vorangegangenen Geschichte. Diese Rätsel sind gut für Kinder ab 5 bzw. 6 Jahren lösbar. Sie sind an die Geschichten angepasst und „nachschlagbar“. Hier muss man zum Beispiel Buchstaben wieder erkennen, Fehler finden, Farben zuordnen, Wörter aus „Wortsalat“ bilden u.v.m. Außerdem gibt es nach jeder Geschichte je ein Würfelspiel.

     

    Auch die zweite Geschichte ist auf insgesamt 35 Seiten gedruckt. Sie handelt von einem Schulfest, welches die Olchis „besuchen“. Papa-Olchi erfindet im ersten Kapitel wieder etwas Neues (er erfindet immer wieder Dinge, nur leider funktionieren sie meist nicht): eine Art Heißluftballon, welcher mit Müll betrieben wird. Als aber beim ersten Testflug kein Treibstoff mehr vorhanden ist, landen die Olchi-Kinder mit ihrem Papa auf einem Schulhof. Der Rektor der Grundschule interessiert sich im nächsten Kapitel sehr für die Bio-Gas Anlage des Olchi-Papas. Auch die Olchi-Kinder haben Spaß auf dem Fest und spielen mit den Grundschülern. Wieder kommt den Olchis in Kapitel drei bis fünf ihre enorme Stärke zu Gute, denn sie gewinnen jedes Spiel gegen die Menschenkinder.

     

    Als im letzten Kapitel dann alle wieder glücklich zu Hause angekommen sind, setzt sich die ganze Olchi-Familie an ihren wackeligen Tisch, isst Stinker-Kuchen und die Kinder erzählen von ihrem tollen Erlebnis auf dem Schulhof und vor Allem wie sie den „Ballon“ wieder steigen lassen haben, nachdem er ja auf dem Schulhof notgelandet war.

    Schon nach den ersten Seiten war meine Tochter Feuer und Flamme und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht

    Sie hatten die Stempel griffbereit und war bereit los zu stempeln. Auf den ersten beiden Seiten des Buches kann man den Kindern erst einmal vorlesen, wie das mit der „Stempelei“ funktioniert, denn nach jedem Abschnitt gibt es einen Hinweis, dass gestempelt werden darf.

    Dann blättert man auf die „Stempelstraße 1-14“ ganz vorne im Buch, sucht sich aus den 6 Farben eine aus und stempelt das gewählte Motiv an die entsprechende Stelle. Das erste Feld mit dem Hinweis zu stempeln kam nach fünf Seiten lesen, 125 Wörtern oder 14 Sätzen.

    Da meine Tochter allerdings unbedingt sofort die Stempel testen wollte und auch vorher wissen wollte, wie die einzelnen Motive und Farben auf dem Papier aussehen, ließ ich sie auf einem weißen Papier vorab schon stempeln.

    Sie hat sich dann, wenn das Stempelfeld kam einen passenden Stempel für die jeweilige Belohnung im Buch ausgesucht, auf dem Blatt Papier getestet und dann erst im Buch ihre Belohnung gestempelt.

    Sie zeigte ihrem 8-jährigen Bruder das Buch voller Stolz, allerdings mit dem Beisatz „…aber man kann erst stempeln wenn man ganz viel gelesen hat…“. Also stempelten meine beiden Schulkinder sich erst einmal aus, bevor wir das Buch ein zweites Mal lasen.

    Das Buch ist in einem Karton zum seitlichen Einschieben verpackt und daneben befindet sich die Kartonleiste mit den vier Stempeln und sechs verschieden-farbigen Stempelkissen

    Per kleiner Schlaufe kann diese herausgezogen werden. Sehr hübsch und funktional gemacht. So hat alles seinen Platz und die Dinge bleiben ordentlich zusammen. Sehr gute Idee um Farbflecke überall zu vermeiden. Der Rätselteil hebt sich farblich vom Leseteil ab, da er am Rand blau markiert ist. Super einfach für die Kinder, welche gerade erst anfangen zu lesen. Außerdem ist ein Lösungsteil, welcher auf dem Kopf zu lesen ist nach der jeweiligen Rätselwelt enthalten. Das Buch ist sehr farbenfroh und ansprechend für Kinder gestaltet.

    Die Idee Kinder zum Bücherlesen zu ermuntern, indem man die stempeln lässt, wenn sie einen gewissen Teil gelesen haben, finden wir super

    Jedes Kind stempelt gerne – und das auch noch in einem Buch! Allerding wird auch jedes Kind immer zu aller erst die Stempel auspacken und diese ausprobieren wollen. Man sollte also gleich ein Blatt Papier bereit legen bevor man beginnt zu lesen. Vielleicht hätte man hierfür auch in dem Buch eine Lösung miteinbringen können?! Trotzdem finden wir das Buch sehr empfehlenswert und eine super tolle Idee für die kleinen Erstleser!

     

    Autor: Erhard Dietl
    Titel: Krötige Geschichten von den Olchis
    Verlag: Oetinger
    Erscheinungsjahr: 2017
    121 Seiten
    12,99€
    Zielgruppe: Erstleser, große Fibelschrift

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