• Es gibt Parfüms für jeden Anlass und zu jeder Gelegenheit.

    Ein guter Duft kann bei Frauen und Männern wahre Wunder bewirken

    Ein guter Duft transportiert Sinnlichkeit, Verführung, Coolness und Lässigkeit oder auch Ehrgeiz und Schönheit.

    © günther gumhold / pixelio.de

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    Wer sein Parfüm mit Bedacht auswählt, hat die Chance beim Gegenüber zu jedem Zeitpunkt einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wer dagegen wahllos ins Parfümregal greift, geht stets das Risiko ein, einen Duft zu erwischen, der ganz und gar nicht zur eigenen Körperchemie zu passen scheint. Genau hierin liegt schließlich das Geheimnis eines hervorragenden Duftes:

     

    Duftkomposition und Körperchemie müssen miteinander in nahezu perfekter Harmonie miteinander verschmelzen.

    Was an der besten Freundin ganz wunderbar riecht, entpuppt sich auf der eigenen Haut als Kopfschmerzen verursachendes Duftwasser, welches mit sinnlicher Eleganz nur wenig zu tun hat – wer hätte so etwas nicht schon einmal erlebt?! Frau und Parfüm müssen zueinander passen, genauso wie ein ausgewählter Duft zur jeweiligen Gelegenheit passen muss. Ein sportlicher Duft bei einer Abendveranstaltung eignet sich unter normalen Umständen genauso wenig wie das Auflegen eines verführerisch-betörenden Duftes beim abendlichen Training der Frauenfußballmannschaft. Genau aus diesem Grund sollen nachfolgend ein paar kleine Einblicke in die Welt der wohligen Düfte geliefert werden, die cleveren Frauen zukünftig dabei helfen sollen, das eigene Parfüm noch geschickter und passender auszuwählen.

    Die Zusammensetzung eines Parfüms

    Die meisten Parfüms setzen sich aus einer Kopfnote, einer Herznote und einer Basisnote zusammen. Selbstverständlich existieren auch Duftkompositionen, die es mit einer solchen Struktur nicht so genau nehmen, hierbei handelt es sich für gewöhnlich aber um Ausnahmen. Die Kopfnote enthält meist den Charakter eines Parfüms, der am stärksten wahrgenommen wird, da die Kopfnote sich direkt nach dem Aufsprühen des Parfüms zu erkennen gibt. Sie wirkt meist frisch und leicht, hat vielleicht einen fruchtigen oder süßen Charakter und soll Frauen gleich von Beginn an fesseln, um eine Kaufentscheidung herbeizuzwingen. Normalerweise verflüchtigt sich die Kopfnote eines Parfüms aber binnen weniger Minuten und schon so manches Mal haben Frauen sich gewundert, dass dasselbe Parfüm, welches ihnen in der Parfümerie noch so gut gefallen hat, draußen vor der Tür plötzlich scheinbar ganz anders riecht. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, ein Parfüm vor dem Kauf erst einmal mehrere Minuten wirken zu lassen, um sicherzustellen, dass auch die anderen Noten der Komposition zu gefallen wissen.

    In der Herznote eines Duftes finden sich dann bei Damenparfüms meist blumige Komponenten, die relativ üppig ausfallen und den langfristigen Charakter des Duftes bestimmen. Die Herznote ist dementsprechend das, was wahrgenommen wird, sobald die Kopfnote verflogen ist. Die Herznote kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, je nachdem für welche Art von Parfüm Frau sich entscheidet. Ja nach individuellem Duft und Qualität der Zusammensetzung kann die Herznote über mehrere Stunden hinweg wahrnehmbar bleiben.

    Die Basisnote hingegen ist in gewisser Weise das Fundament eines Parfüms. In ihr finden sich häufig Essenzen, die relativ dunkel oder schwer ausfallen und den blumigen Düften dadurch ihre Struktur geben. Die Basisnote schwingt unterschwellig zwar die ganze Zeit über mit, kann von ungeübten Nasen aber erst ganz zum Schluss wahrgenommen werden. Sie ist das, was vom Duft noch übrig bleibt, wenn sich Kopf- und Herznote längst schon verabschiedet haben.

    Es gibt Parfüms für jeden Anlass und zu jeder Gelegenheit.

    Winterdüfte können von cleveren Frauen ebenso ausgetestet werden wie Sommerdüfte, Parfüms für einen legeren Nachmittag, einen Vormittag bei der Arbeit oder ein opulenter Klassiker für das romantische Dinner am Abend. Insgesamt zeigen sich frische und leichte Düfte vor allem für den Sommer besonders gut geeignet, weil sie nicht zu sehr erdrücken. Gleichzeitig sollte bei diesen Sommerdüften aber trotzdem auf eine gewisse Substanz geachtet werden, damit sie nicht zu schnell verfliegen.

    Im Winter hingegen eignen sich vor allem die etwas schwereren Kuscheldüfte, bei denen warme Hölzer ebenso im Spiel sind wie üppige Blumenessenzen. Pudrige Düfte stehen im Winter ganz besonders hoch im Kurs.

    Als kleiner Tipp zum Abschluss soll an dieser Stelle noch darauf hingewiesen werden, dass Frauen, die sich für einen neuen Duft interessieren, diesen bitte nicht auf einem der sogenannten Teststreifen ausprobieren sollten. Wie weiter oben bereits verdeutlich wurde, kommt es bei einem guten Duft nicht nur auf die inhärente Komposition der verschiedenen Essenzen, sondern vor allem auch auf die Harmonie mit der eigenen Körperchemie an. Wer demnach wissen will, wie der Duft auf der eigenen Haut wirkt, sollte auf einen Teststreifen verzichten und stattdessen lieber am eigenen Handgelenk schnuppern. Ein kleiner Spritzer genügt meist schon, um den Charakter eines Parfüms in vollem Umfang kennen- und gegebenenfalls auch lieben zu lernen.

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