• Mein kleiner Mann hat sich sehr für die Zeichnungen und lustigen Aussprüche begeistern können

    Mehr als eine Gute-Nacht-Geschichte: Gute Nacht, Bummelbär

    Stephanie Back – Mutter von Adrian (3 J.) möchte euch dieses Buch vorstellen:

    bummelbaerDarum geht’s: Alle Tiere gehen schlafen. Oder? Moment mal: Da schlendert doch noch einer durch den Wald! Wenn der Bummelbär dabei wenigstens leise sein könnte. Doch er stößt sich die Tatze, plumpst von einem Hügel und brummt vor Schreck, als ihm ein Tannenzapfen auf den Kopf fällt. So weckt er alle anderen Tiere auf. Erst als die Sonne wieder aufgeht, schläft der Bummelbär müde ein, während die anderen den Tag begrüßen. Kleiner Tollpatsch auf Nachtwanderung…

    Erster Eindruck: Das Buch hat ein schönes Format und die einzelnen Seiten sind aus festem Papier.

    Mein kleiner Mann ist erst 3 und oft noch etwas grob beim umblättern. Aber den Seiten konnte er bisher nichts anhaben. Nach dem ersten Durchblättern empfand ich das Buch als etwas düster und die Zeichnungen haben mir nicht auf den ersten Blick zugesagt. Als ich das Buch dann meinem Sohn zeigte wurde es aber wider Erwarten sofort in Beschlag genommen. „MAMA, lesen loooos!“ war sein Kommentar. Also: Schwups, ab auf die Couch mit meinem kleinen Mann und das entdecken ging los.

    Die Geschichte ist wirklich harmonisch geschrieben

    Wer kennt sie nicht, die Kinderbücher die sich so gezwungen lesen. Auf einmal ist der Satz zu Ende oder der Reim reimt sich mal wieder nicht wirklich. Da wird das Vorlesevergnügen schnell mal zur Last und man quält sich eigentlich nur durchs Buch. Aber nicht so bei „Gute Nacht, Bummelbär“. Die Autorin wechselt von Reimen zu normalen Sätzen und andersherum. Die Texte auf den einzelnen Seiten sind gut aufgeteilt und auch nicht zu lang für meinen kleinen Mann.

    Nach dem ersten Lesen dachte ich schon es fehlt eine Seite und zwar die letzte. Die Geschichte war für uns zu schnell vorbei. Danach kam auch schon die Entstehungsgeschichte zu diesem Buch. Dies war für mich an dieser Stelle falsch platziert. Man denkt im ersten Moment, dass das noch zur eigentlichen Geschichte gehört und ich habe einfach weiter vorgelesen und mein kleiner Mann hat mich ganz verwundert angeguckt. Das ist mir dann aber bei den nächsten (gefühlten) 50-mal vorlesen nicht mehr passiert.

    Das Buch ist im Dauereinsatz und mein kleiner Mann kann ernsthaft schon an manchen Stellen mitsprechen.

    Die Wiederholungen machen das Buch eingängig und liebenswert. Am schönsten ist am Ende jeder Seite: „Oh oh, das gibt Ärger!“. Da gibt es bei uns schon immer großes Gekicher und mein kleiner Mann spricht aus vollem Halse mit. Wie oben erwähnt, fand ich das Buch auf den ersten Blick etwas düster. Diese Äußerung muss ich aber auf jeden Fall zurücknehmen. Gibt man dem Buch seine wohl verdiente Chance, erkennt man den großen, beruhigenden Charme der Zeichnungen.

    Fazit: Kaufen! Das Buch kann meiner Meinung nach schon ab 3 Jahren vorgelesen werden, sofern es buchbegeistere Kinder sind, d.h. sie auch schon länger zuhören können oder besser gesagt wollen. Mein kleiner Mann hat sich sehr für die Zeichnungen und lustigen Aussprüche begeistern können. Und ich ehrlich gesagt auch

    Das Buch funktioniert bei uns nicht nur als Gute-Nacht-Geschichte, es musste auch tagsüber schon mit in die Kita und beim Besuch von Oma und Opa hat er viel vom Bummelbääären erzählt.

    Verlag: Oetinger 34 /  Friedrich Oetinger
    25. Januar 2016
    empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre
    Preis: 12,99 Euro

     

     

    Kommentieren

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.