• Der ergonomische Arbeitsplatz – besser und effektiver arbeiten

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    Mit einfachen Tricks einen ergonomischen Arbeitsplatz schaffen

    Verspannungen, Kopfschmerzen, trockene Augen, Müdigkeit… wer kennt das nicht, wenn er nachmittags am Schreibtisch sitzt. Dies sind aber keineswegs Ursachen, die sich nicht beheben lassen.

    Die Beleuchtung zählt zu den wichtigsten Kriterien eines ergonomischen Arbeitsplatzes. Sie sollten darauf achten, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Tages- und Kunstlicht und direktem und indirektem Licht zu schaffen. Die Beleuchtungsstärke muss an die Arbeitsaufgabe angepasst sein. Am Bildschirmarbeitsplatz sind min. 500 Lux gefordert. Energiesparend und flimmerfrei sind LED-Lichtquellen.

    Bei der Beleuchtung Ihres Arbeitsplatzes sollten Sie also folgende Checkliste überprüfen:

    • Ist das Licht ausreichend?
    • Ist die Beleuchtung der jeweiligen Arbeitsaufgabe angepasst?
    • Besteht ein ausgewogenes Verhältnis von direktem und indirektem Licht?
    • Könnte man den Einsatz von Energiesparlampen noch optimieren?
      Sind alle verwendeten Lampen flimmer- und blendfrei?
    • Ist die Lichtstärke regulierbar?
    • Werden angenehme Lichtfarben, wie warmweiß oder neutralweiß genutzt?
    • Werden alle Blendungen und störenden Reflexionen vermieden?

    Ein falscher Bürostuhl führt nicht selten zu Rückenschmerzen und Nackenverspannungen.

    Immerhin klagen 2/3 aller Arbeitnehmer über Rückenprobleme. Ein idealer Bürostuhl weist Armlehnen auf, die den Nacken entlasten. Beim Zurücklehnen sollte die Rückenlehne nachgeben. Die Sitzhöhe sollte so eingestellt sein, dass die Oberschenkel zusammen mit dem Unterschenkel etwa einen 90 Grad-Winkel bilden. Bürostühle mit sogenannter synchroner Sitzdynamik fördern aktiv dynamisches Sitzen. Das heißt, dass die Sitzhaltung zwischen vorne und hinten durch Eigenbewegung dynamisch variieren kann und der Gegendruck der Rückenlehne einstellbar ist. Eine ergonomische Gewichtseinstellung erreicht man, wenn die Rückenlehne den Körper zwar aufrichtet, aber nicht nach vorne drückt. Passiv dynamisches Sitzen ermöglichen Bürostühle, die entweder durch Wipp- und Pendelmechanik oder Motoren von selbst in Bewegung kommen. Da der Körper hier gezwungen wird die Balance zu halten, wird deutlich mehr Bewegung im Körper erreicht.
    Die Arbeitsfläche: Der Tisch sollte so hoch oder tief sein, dass die Oberarme ungefähr im rechten Winkel auf ihm liegen können (ca. 68-76 cm). Optimalerweise lässt sich die Höhe regulieren. Die Arbeitsfläche sollte mindestens 1,40 m x 80 cm betragen und ausreichend Beinfreiheit aufweisen.

    Bewegung am Arbeitsplatz

    Durch regelmäßiges Füße vertreten werden verkrampfte Muskeln gelockert, beanspruchte „Klickfinger“ entlastet und Stoffwechsel und Kreislauf auf Touren gebracht. Dafür bietet sich an, zum Kollegen ins Nachbarzimmer zu gehen, statt eine Mail zu schreiben, zwischendurch ein paar Lockerungsübungen machen, oder die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang zu nutzen.

    Außerdem sollte während des Sitzens die Sitzposition immer wieder geändert werden, wodurch die Wirbelsäule entspannt wird. Sitzen Sie mal aufrecht, mal nach hinten, mal nach vorne gebeugt.

    Entscheidend für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist natürlich auch die Ernährung. Lassen Sie Schokolade und Gummibärchen als Nachmittagssnack zu Hause und greifen Sie besser zu Obst oder Nüssen. Die halten länger fit und sorgen nicht für den sofortigen Energieabfall nach Snacks mit zu viel Zucker.

    Der Bildschirm: Sie sollten unbedingt darauf achten, nicht zu nah vor dem Bildschirm zu sitzen. Der Abstand zwischen Augen und Monitor sollte mindestens 60 bis 70 cm betragen. Eine zu hohe oder niedrige Einstellung der Bildschirmhöhe kann ebenfalls zu Verspannungen führen. Optimal für Nacken und Augen ist es, wenn Sie leicht nach unten blicken. Der Bildschirm sollte außerdem weder flimmern, unscharf wirken oder spiegeln. Achten Sie darauf, dass Blendungen durch Lichtquellen vermieden werden. Eine Ausrichtung des Bildschirms parallel zum Fenster kann bei Blendung durch das Tageslicht Abhilfe schaffen.

    Im gesamten Büroraum sollte eine angenehme Raumtemperatur herrschen, welche bei 21 bis 22 Grad Celsius liegt. Eine regelmäßige Stoßlüftung ist unerlässlich, zusätzlich bieten sich Luftbefeuchter an. Falls eine Klimaanlage vorhanden ist, sollte diese individuell einstellbar sein. Genügend Pflanzen und ein paar Wandbilder sorgen für ein motivierendes Arbeitsklima.

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