• Die richtige Stimmung kommt für die Deutschen nur zuhause auf. So feiern ganze…

    Weihnachten, die kommerzielle Eskalation?

    Weihnachten ist für viele ein besinnliches Familienfest, andere sehen in den Festtagen eher eine Art kommerzieller Eskalation. Laut einer Umfrage des Verbraucherportals Gutscheinsammler.de beginnen knapp 10 Prozent der Deutschen immerhin schon spätestens im Oktober mit den Weihnachtsvorbereitungen. Im November werden 25 Prozent aktiv und spätestens Anfang Dezember ist ein Großteil der Deutschen (45 Prozent) auf Weihnachts-Shoppingtour. Erst auf den letzten Drücker, also kurz vorm Fest, beginnt immerhin noch ein Fünftel erst mit den Besorgungen.

     

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    Driving home for Christmas

     
    Die richtige Stimmung kommt für die Deutschen nur zuhause auf. So feiern ganze 83 Prozent das Familienfest in den heimischen vier Wänden – die meisten mit drei bis fünf (45 Prozent) oder mit mehr als fünf Personen (42 Prozent).
    Dabei sind die Deutschen echte Sparfüchse, was die Dekoration betrifft. 53 Prozent der Befragten gaben an, nur bis zu 50 Euro für ihren Weihnachtsbaum, Lichterketten und Kränze auszugeben. Und auch das Weihnachtsoutfit scheint mit maximal 50 Euro bei der Mehrheit der Deutschen keinen hohen Stellenwert zu haben. Für das Festtagsessen wird schon etwas tiefer in die Tasche gegriffen: 35 Prozent gaben an, 51 bis 100 Euro für den Weihnachtsschmaus einzuplanen, 22 Prozent legen dafür sogar 100 bis 150 Euro auf die Ladentheke. Auf ein echtes Luxusessen freuen sich mit mehr als 200 Euro Budget immerhin 12 Prozent der Befragten.
    “Dieses Jahr schenken wir uns nichts!”

     
    Deutlich mehr Bedeutung hat die Bescherung. Jeder zehnte Deutsche will in diesem Jahr 301 bis 500 Euro für die Weihnachtsgeschenke ausgeben. Bei 15 Prozent geht es mit 201 bis 300 Euro schon etwas sparsamer zu und auch für die kleineren Budgets von 101 bis 200 Euro (22 Prozent) beziehungsweise 51 bis 100 Euro (20 Prozent) gibt es viele Anhänger. Dem Stress des Geschenkekaufens entziehen sich immerhin 9 Prozent komplett. Dabei gehen vor allem die Großeltern leer aus. So gab fast jeder Dritte an, für seine Großeltern kein Geld auszugeben. Und auch die Eltern dürfen von 27 Prozent der Befragten bei einem Budget von insgesamt 21 bis 50 Euro eher kleinere Geschenke erwarten. Bessere Aussichten haben da schon die Partner. Hier darf sich jeder Vierte immerhin eine Aufmerksamkeit im Wert von 51 bis 100 Euro erhoffen. Fast ein Viertel (24 Prozent) der Befragten gab allerdings an, ihrem Partner nichts zu schenken. Diese Philosophie vertreten auch 20 Prozent der Eltern, die ihren Kinder ebenfalls nichts unter den Baum legen. Die Mehrheit der Eltern (28 Prozent) beschenken ihre lieben Kleinen jedoch mit Geschenken im Wert von 51 bis 100 Euro.

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    Lieber guter Weihnachtsmann, stell dich nicht so geizig an!
    Bei den eigenen Weihnachtswünschen geht es dann schon nicht mehr so sparsam zu. Auf Platz eins der beliebtesten Weihnachtswünsche liegen mit 34 Prozent Geld bzw. Gutscheine. Danach folgen Unterhaltungselektronik (24 Prozent) sowie Smartphones bzw. Tablets (23 Prozent). 16 Prozent träumen von neuem Schmuck, Schuhen oder Kleidung und 8 Prozent wünschen sich sogar die sonst so unbeliebten Haushaltsgeräte. Traditionelle Geschenke wie Bücher liegen bei 11 Prozent und behaupten sich damit gegen Beauty-Produkte (8 Prozent) und Reisen (10 Prozent). Gegen die kommerzielle Bescherung stellt sich immerhin jeder Zehnte und wünscht sich zum Fest der Liebe lieber etwas Selbstgebasteltes. Damit steht fest: Der Glaube an das Fest der Liebe ist nicht hoffnungslos.

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    *Für die Umfrage wurden mit Pollfish 759 Personen aus Deutschland im Zeitraum 02.12.2016 bis 12.12.2016 befragt.

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