• Beckenboden-Training sinnvoll? Viele Frauen entwickeln kurz nach der Schwangerschaft eine sensible Blase, und wenn beim Husten…

    Beckenboden trainieren – positive Wirkung auf Gesundheit und Liebesleben

    Jedes Mal, wenn wir niesen, lachen, husten, springen oder etwas Schweres tragen, ist unser Beckenboden im Einsatz. Wenn frau ihre Beckenbodenmuskeln trainiert, kann sie damit nicht nur während und kurz nach der Schwangerschaft verhindern, dass sie ungewollt ein paar Tropfen verliert. Sie tut außerdem etwas für ihre Gesundheit – und darüber hinaus auch für ihr Liebesleben.

    Der Beckenboden stützt die Bauch- und Beckenorgane. Eine kräftige Beckenmuskulatur verhindert außerdem,  einer sensiblen Blase vorzubeugen. Besonders wichtig werden die Eigenschaften des Beckenbodens allerdings während der Schwangerschaft und nach der Geburt: Denn um das Gewicht der Gebärmutter inklusive des Kindes zu tragen, ist Stabilität und Elastizität gefragt.

     

    Schwangerschaft und Geburt

    Besonders durch eine Geburt verändert sich der Beckenboden, da das Gewebe während der Entbindung stark gedehnt wird. Wenn das Baby endlich da ist, ist die Freude groß – der Körper durch Schwangerschaft und Geburt jedoch völlig ausgepowert. In der Regel besuchen die meisten Mütter schon während der Schwangerschaft Kurse für gezieltes Beckenbodentraining. Nach der Geburt geraten die gelernten Übungen im heimischen Trubel dann jedoch oft in Vergessenheit.

     

    Die Folge: Viele Frauen entwickeln kurz nach der Schwangerschaft eine sensible Blase, und wenn beim Husten oder schweren Heben der Druck im Bauchraum steigt, verlieren sie ein paar Tropfen Urin. Doch schon mit wenigen Minuten gezieltem Training pro Tag lässt sich das reduzieren oder sogar verhindern.  Das Training hilft dabei, sowohl den Beckenboden als auch die Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur zu stärken. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Übungen führen auch zu mehr Ausdauer, Dehnbarkeit und zu stärkeren Empfindungen beim Sex.

     

    Liebesleben

    Einige Frauen werden sich vielleicht erinnern: Schon Samantha aus der Serie Sex and the City berichtete von den Vorteilen einer starken Beckenbodenmuskulatur: Eine bessere Haltung, mehr Selbstbewusstsein und ein aufregendes Liebesleben. Die versteckte Muskel-Gruppe ist nämlich maßgeblich an unserer sexuellen Erregung beteiligt.

    Bei der Frau soll das gezielte Stärken der Beckenbodenmuskulatur die sexuelle Erregbarkeit steigern und somit die Orgasmus-Wahrscheinlichkeit erhöhen. Und für beide Geschlechter gilt: Ein gut trainierter Beckenboden sorgt für eine bessere Durchblutung des Beckens, was die Empfindsamkeit in diesem Bereich steigern kann.

     

     

     

     

     

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