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    Die 6 besten Tipps zum Verbessern der Kreditwürdigkeit

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    Wer einen Mobilfunkvertrag abschließt, einen neuen Stromlieferanten wählt, im Onlinehandel mit Ratenzahlung kauft oder einen Kredit beantragt: All das sind für die Unternehmen risikoreiche Geschäfte, denn der Vertragspartner geht mit einer Lieferung oder Leistung in Vorkasse. Ein Verbraucher, der zum Beispiel einen Zwei-Jahres-Mobilfunkvertrag abschließt, kann unter Umständen nach einiger Zeit die Grundgebühren nicht mehr zahlen und trotzdem das subventionierte Handy besitzen. Damit das Risiko auf Ausfall sinkt, holen Unternehmen eine Bonitätsauskunft bei einer Auskunftei ein und bestimmen damit die Kreditwürdigkeit. Wir schildern einige Tipps zum Verbessern der Bonität.

    Tipp 1: wenig Schulden machen

    Unser erster Tipp klingt ganz banal, ist allerdings sehr effektiv – besonders dann, wenn es um die Beantragung eines Kredites geht. Denn selbst Kleinsteinkäufe auf Raten sind bei einer Auskunftei gespeichert. Dazu gehören auch die sogenannten Null-Prozent-Finanzierungen. Je häufiger nun auf einen Kredit oder solch eine Null-Prozent-Finanzierung zurückgegriffen wird, desto schlechter ist dies für den Score. Selbst dann, wenn sämtliche Kredite bislang ordnungsgemäß gezahlt wurden, sinkt mit der Anzahl der abgeschlossenen Kreditverträge die Wahrscheinlichkeit zur Rückzahlung. Dadurch wird das Ausfallrisiko erhöht und neue Kredite werden entweder nicht gewährt oder die Konditionen sind schlechter. Denn der Zinssatz hängt oft von der Bonität ab. Wir empfehlen daher einen Kreditvergleich bei Score Kompass, um die besten Konditionen zu erhalten.

    Tipp 2: pünktlich zahlen und Überziehungskredite meiden

    Zwar führt eine verspätete Zahlung oder ein geplatztes Lastschriftverfahren nicht sofort zu einem schlechten Score und auch kurzfristige Überschreitungen der Kreditlinie werden von den meisten Banken akzeptiert – trotzdem sollten Verbraucher darauf achten, ihre Rechnungen pünktlich zu zahlen und nicht zu tief in den Dispo zu rutschen. Erst wenn es zu einem Mahnverfahren kommt und der Gläubiger das gerichtliche Mahnverfahren einleitet, kommt es zu einem Negativeintrag. Wird dann die Forderung nicht beglichen oder ihr innerhalb von Zweiwochenfrist widersprochen, erfolgt der Eintrag bei der Auskunftei.

    Tipp 3: bei Krediten immer eine Anfrage Kreditkonditionen vornehmen

    Wer sich mehrere Kreditangebote von verschiedenen Banken einholt, der sollte darauf achten, dass diese auch immer nur eine Anfrage der Kreditkonditionen stellen und keine direkte Kreditanfrage. Denn die Auskunftei geht bei zu vielen Anfragen innerhalb eines bestimmten Zeitraums davon aus, dass die Kredite abgelehnt worden sind – das verschlechtert ebenfalls die Kreditwürdigkeit.

    Tipp 4: überflüssige Kreditkarten und Girokonten kündigen

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    Kreditkarten und Girokonten sollten nicht im Übermaß unterhalten werden, denn gibt es zu viel davon, geht die Auskunftei davon aus, dass es sich um einen wechselhaften Kunden handelt, und sie stuft die Bonität entsprechend niedrig ein. Wichtig sind allerdings langanhaltende und störungsfreie Kontenverbindungen.

    Tipp 5: eigene Kreditwürdigkeit bei Auskunftei prüfen

    Da es immer einmal wieder zu fehlerhaften Eintragungen kommt, empfehlen Verbraucherschützer von dem Recht der kostenlosen Selbstauskunft Gebrauch zu machen. Denn gemäß § 34 BDSG haben Verbraucher einmal im Jahr einen Rechtsanspruch auf eine kostenlose Aufstellung der Datenübermittlungen und der verarbeiteten Daten. Sind fehlerhafte Einträge vorhanden, so sollten diese korrigiert werden.

    Tipp 6: weitere Faktoren

    Nicht nur das Ergebnis der Auskunftei ist wichtig für die Beurteilung einer Kreditwürdigkeit – auch die Bank hat bestimmte Richtlinien, um eine eigenständige Prüfung durchzuführen. Dabei spielen das Einkommen und die Vermögenssituation eine große Rolle. Aber auch, dass in der Vergangenheit alle Zahlungsverpflichtungen regelmäßig pünktlich erledigt worden sind.

     

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