• Mitmach-Buch: Meine Kinder hatten viel Spaß dabei, die richtigen Wege herauszufinden und unterstützten sich auch gegenseitig

    Eine aufregende Reise nach Hause

    Frau Caroline Reich, Mutter von fünf Mädchen (13, 5, 4, 3, 2 Jahre) möchte euch diese Buch vorstellen:

    wo-kommen-wir Darum gehts: Bereits im Buchinnenband befindet sich noch vor der eigentlichen Geschichte die witzige Einleitung in Reimform. Hierbei erfährt man, wie tollpatschig der Fuchs erst ein Ei stahl und es dann durch seine Dummheit wieder verlor.

    Das Ei, welches vor dem Fuchs davon rollt, landet schließlich mitten in der Nacht vor Igel Ignatz` Haustür. Kurze Zeit später schlüpft daraus ein ihm unbekanntes Tier, größer als er selbst, welches lediglich ein zartes „Möp“ herausbringt.

    Igel Ignatz bittet es hinein und beschließt, erst am nächsten Tag dessen Herkunft herauszufinden. Von da an beginnt eine spannende Reise, bei der der kleine Zuhörer aktiv mithelfen kann, sich durch die Wege verschiedenster Labyrinthe hindurch zu schlängeln. Auch die Freunde des Igels helfen tatkräftig mit, die Familie des „Möp“ zu suchen. Doch werden sie erfolgreich sein und das „Möp“ in sein zu Hause zurückbringen können?

    Zunächst sei zu sagen, dass es sich um kein ganz gewöhnliches Bilderbuch handelt, eher ein „Mitmach-Buch“

    Auf einzelnen Seiten, befinden sich, wie oben schon erwähnt, einige Labyrinthe. Bereits die Einleitung als Doppelseite im Einband lädt zum Anschauen, Erzählen und Vermutungen anstellen ein. Dass die Geschichte bereits vor der Haupthandlung beginnt, ist recht selten und dafür umso überraschender.

    Auf der langen Reise der Freunde erfahren die Zuhörer viel über die Gattung, welcher das kleine „Möp“ angehört und bekommen so noch spielerisch Wissen vermittelt. Die einzelnen Labyrinthe ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Denn die erfolgreiche Ankunft setzt sich jeweils auf der folgenden Seite im Bild fort.

    Meine Kinder hatten viel Spaß dabei, die richtigen Wege herauszufinden und unterstützten sich auch gegenseitig. Die Bilder sind witzig und kindgerecht illustriert und es gibt viel zu entdecken. Beispielsweise sind im letzten Labyrinth ein paar Pinguinküken geschlüpft, worauf man den Freunden auf ihrer Suche andere Gänge zu den Eltern des „Möp“ suchen muss.

    Am Ende treffen sich die Freunde glücklich und zufrieden bei einem Tässchen Tee, wobei schon das nächste Abenteuer auf sie wartet. Dies lässt uns auf eine Fortsetzung des Buches mit weiteren spannenden Geschichten und Labyrinthen hoffen.

    Was ich sehr gut finde ist, dass das Buch zur Selbstkontrolle im hinteren Außenband die Lösungen verrät. So können die Kinder selbst untersuchen, ob sie den richtigen Weg ausgewählt haben.

    Es hat uns sehr gut gefallen. Wir würden aber denken, dass es zum Vorlesen am Abend aufgrund der aktiven Mitarbeit der kleinen Zuhörer jedoch nicht geeignet erscheint und eher im Tagesverlauf zur Hand genommen werden sollte.

     

    „Igel Ignatz und das Möp- Wo kommen wir denn da hin?“
    Autor: Dirk Hennig
    Verlag: Arena Verlag GmbH
    Erscheinungsjahr:  2016
    Umfang: 32 Seiten, fester Einband
    Preis: 12,99 Euro
    Zielgruppe:  ab 4 Jahre

     

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