• Einen Gastzugang einrichten erhöht die Sicherheit für Ihr…

    WLAN: So maximieren Sie die Sicherheit

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    Sie möchten sich einen leistungsfähigen WLAN-Router anschaffen, aber wissen nicht, worauf es ankommt? Mit einem guten Router und den richtigen Einstellungen können Sie schnell und sicher durchs Netz surfen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie dabei achten müssen, um sich beim Surfen vor Datendiebstahl und Co. zu schützen.

    Verschlüsselung und Passwörter

    Ihr Router sollte den Datenverkehr Ihres Netzwerks nach neuesten Standards verschlüsseln. Alte Router stellen diesbezüglich also ein Sicherheitsrisiko dar, während aktuelle Modelle neueste Verschlüsselungsmethoden verwenden. Die derzeit sicherste Methode, die auch Sie verwenden sollten, wird WPA2 genannt. Noch besser ist es, wenn der Router zusätzlich mit dem „Advanced Encryption Standard“ (AES) ausgestattet ist. Dann können Sie die Einstellung „WPA2 CCMP“ auswählen und surfen mit einem der höchsten derzeit verfügbaren Sicherheitsstandards.

    Auch das WLAN-Passwort muss sicher sein. Das bedeutet: Wählen Sie eines, das möglichst schwer zu knacken ist! Je länger das Passwort, desto länger dauert es auch für ein Programm, es herauszufinden. Für das WLAN-Passwort heißt das, dass 12 bis 20 Stellen optimal sind. Am besten ist es, eine zufällige Kombination aus Buchstaben und Zahlen zu wählen. Sucht man sich einen langen Satz aus, der Zahlen und Satzzeichen enthält, kann man die Anfangsbuchstaben und Ziffern aneinanderreihen, und schon hat man ein Passwort mit hoher Sicherheit, das man sich auch noch gut merken kann, wenn man den Satz auswendig gelernt hat.

    Weitere Anpassungen vornehmen

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Gäste nach dem WLAN-Passwort erkundigen. Warum auch nicht? Doch nicht jeder, der bei Ihnen zu Besuch ist, benötigt den vollen Zugriff auf Ihr Netzwerk. Einen Gastzugang einzurichten erhöht die Sicherheit für Ihr WLAN. Wie das geht, erfahren Sie hier. Außerdem können Sie alle Funktionen ausschalten, die Sie gerade nicht benötigen. Dazu gehört zum Beispiel das Protokoll „UPnP“, mit dem verschiedene Geräte im Heimnetzwerk mit dem Router kommunizieren können.

    Auch die Fernwartung sollten Sie vorsichtshalber abschalten, wenn Sie sie gerade nicht brauchen. Nicht zuletzt ist es hilfreich, das WLAN auszuschalten, wenn man es längere Zeit nicht benutzt! Denn dann haben kriminelle Hacker gegebenenfalls weniger Zeit für den Versuch, in Ihr Netzwerk einzudringen, und Sie sparen Strom. Die Abschaltung kann man bei vielen Routern auch zeitlich begrenzen, sodass es beispielsweise nachts deaktiviert wird – so können Sie beruhigt schlafen.

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